In der 1. Klasse Ost hat FC Eisenkappel am Samstag Magdalensberg mit 5:0 bezwungen und damit seine starke Herbstform eindrucksvoll bestätigt. Trainer Christopher Kucher sprach nach dem klaren Heimsieg von einem „ungefährdeten Erfolg“ und hob vor allem die konsequente Arbeit gegen den Ball hervor. Nach einem nervösen Beginn bekam sein Team die Partie immer besser in den Griff und schlug in den entscheidenden Momenten zu.

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Christopher Kucher verschwieg nach dem Schlusspfiff nicht, dass seine Mannschaft zunächst in die Partie finden musste. „Der Beginn war ein bisschen nervös, aber in der Summe sind wir immer besser in das Spiel hineingekommen und konnten in den entscheidenden Situationen auch die entscheidenden Tore erzielen“, sagte der Eisenkappel-Trainer. Genau so entwickelte sich auch die erste Halbzeit. Mit dem 1:0 durch Luka Bagislar in der 9. Minute nahm die Partie früh eine Richtung zugunsten der Gastgeber. In der 32. Minute legte Ziga Kogovsek nach, kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Filip Lukezic noch auf 3:0. So ging Eisenkappel bereits mit einem klaren Polster in die Pause und hatte sich die Partie bis dahin Schritt für Schritt auf seine Seite gezogen.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ Eisenkappel nicht locker. Kucher hatte genau diesen Punkt als einen der wichtigsten Gründe für den klaren Heimsieg genannt. „Vom Gefühl her war es eigentlich ein ungefährdeter Heimerfolg, weil wir bis zum Ende dieses Tempo und diese Aggressivität durchgezogen haben“, sagte er. Nach dem 3:0 zur Pause setzte seine Mannschaft diese Linie fort. Luka Bagislar stellte in der 67. Minute auf 4:0, nur wenig später machte Filip Lukezic mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag das 5:0. Kucher verwies außerdem darauf, dass seine Mannschaft trotz einer aus seiner Sicht möglichen weiteren Elfmeterszene ruhig geblieben sei. „Wir haben uns davon nicht runterziehen lassen und unser Spiel konsequent über 90 Minuten durchgezogen“, betonte er.
Im Zentrum von Kuchers Analyse stand nicht in erster Linie die Höhe des Ergebnisses, sondern die Art und Weise, wie seine Mannschaft gegen den Ball arbeitete. „Das Wichtigste war wieder einmal die Arbeit gegen den Ball. Die Mannschaft ist gierig, die Mannschaft ist hungrig, dass sie Spiele entscheidet“, sagte der Trainer. Für ihn war genau das der entscheidende Faktor in dieser Begegnung. Er lobte, dass Eisenkappel sehr aggressiv auftrat und sich diesmal auch mit Toren belohnte. Gleichzeitig zollte er dem Gegner Respekt. Magdalensberg habe „mit zwei guten Offensivkräften immer wieder für Unruhe gesorgt“, meinte Kucher. Umso mehr gefiel ihm, dass seine Defensive stabil blieb und mit dem 5:0 auch ein Zu-null-Spiel mitnahm. „Die Defensive konnte zeigen, dass sie auch zwei Top-Stürmer außer Kraft setzen kann“, sagte er. Selbst den Schiedsrichter erwähnte Kucher ausdrücklich positiv und sprach von einer „hervorragenden Leistung“ des Unparteiischen.
Der klare Heimsieg passte für Kucher auch deshalb ins Bild, weil er seine Mannschaft schon seit Wochen auf einem guten Weg sieht. Eisenkappel steht nach 13 Runden an der Tabellenspitze, und der Trainer führte das nicht nur auf einzelne Ergebnisse zurück. Vielmehr hob er den Weg hervor, den seine junge Mannschaft seit dem Frühjahr genommen hat. „Diese junge Mannschaft, die die Eisenkappler auf die Beine gestellt haben, hat einen hervorragenden Herbst erbracht. Wir sind auf einem guten Weg unterwegs“, sagte Kucher. Besonders wichtig war ihm, dass sich die konstante Arbeit nun auch in der Tabelle niederschlägt. „Wir sind vorne im ersten Drittel dabei“, meinte er und schickte seiner Mannschaft zum Abschluss noch ein deutliches Lob hinterher: „Chapeau an diese gute, vor allem junge Eisenkappler Mannschaft, die Woche für Woche wirklich gut arbeitet und sich dafür belohnt.“