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„Das 1:0 gleich am Anfang und das 3:0 nach der Pause“ – Eitweg zieht das Spiel früh auf seine Seite

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SV Tainach/HSV Haimburg
SV Eitweg

In der 1. Klasse Ost hat SG SV Tainach/HSV Haimburg gegen Spitzenreiter SV Eitweg mit 0:4 verloren. Für Co-Trainer Dietmar Mörtl war der Auswärtssieg klar verdient, weil seine Mannschaft früh die Richtung vorgab, defensiv praktisch nichts zuließ und nach dem 3:0 endgültig alles im Griff hatte. Trotz des deutlichen Ergebnisses sprach er aber auch offen über die aus seiner Sicht weiter ausbaufähige Chancenauswertung.

Ball am Spielfeld bei Sonnenuntergang

Foto von Markus Spiske bei Pexels

Frühe Führung bringt Eitweg sofort ins Spiel

Mörtl sah seine Mannschaft von Beginn an tonangebend. „Wir waren von Anfang an spielbestimmend“, sagte der Co-Trainer nach dem Schlusspfiff und verwies dabei vor allem auf die Anfangsphase, in der Eitweg schnell auf Kurs kam. Das frühe 0:1 durch Thomas Heine in der 10. Minute war für ihn ein ganz wesentlicher Punkt. „Gleich nach dem 1:0 waren wir ballbestimmend“, sagte Mörtl. Zwar habe es danach „einen kleinen Hänger“ über zehn bis fünfzehn Minuten gegeben, wirklich aus der Hand gegeben wurde die Partie nach seiner Einschätzung aber nie. Noch vor der Pause legte Michael Manfred Ebner in der 30. Minute das 0:2 nach. Gerade dieser erste Durchgang zeigte für Mörtl sehr deutlich, warum Eitweg die Begegnung kontrollierte: „In der ganzen ersten Halbzeit haben wir, glaube ich, keinen einzigen Torschuss zugelassen.“

Zur Pause vorne, nach dem 3:0 war die Sache entschieden

Dass Eitweg mit einem 0:2 in die Kabine ging, passte aus Sicht des Co-Trainers zum Spielstand, nicht aber ganz zur Zahl der Möglichkeiten. Mörtl meinte, seine Mannschaft hätte schon in der ersten Halbzeit „vier bis fünf Tore schießen müssen“, habe daraus aber „wieder einmal“ zu wenig gemacht. Genau darin lag für ihn einer der wenigen Kritikpunkte an einem sonst sehr überzeugenden Auftritt. Nach dem Seitenwechsel fiel dann aber jener Treffer, der für ihn endgültig alles in Richtung Auswärtssieg lenkte. Christopher Rene Mattl stellte in der 55. Minute auf 0:3, und genau diesen Moment hob Mörtl auch als zweiten Schlüsselmoment hervor: „Das 1:0 gleich am Anfang und das 3:0 nach der Pause. Dann haben wir gewusst, jetzt ist der Sieg unser.“ Dass später noch Simon Christian Zarfl in der 84. Minute das 0:4 nachlegte, freute ihn zusätzlich besonders, weil dabei wieder ein 16-Jähriger anschreiben konnte.

Geschlossene Mannschaftsleistung – und trotzdem noch Luft nach oben

Auch wenn das Ergebnis am Ende klar ausfiel, stellte Mörtl nicht nur seine eigene Mannschaft heraus. Er sprach von einer „geschlossenen Mannschaftsleistung von vorne bis hinten“, verband das aber auch mit einem Lob an die Gastgeber. „So schlecht wie die Tabelle ist, sind sie nicht, und sie haben uns das Leben relativ schwer gemacht“, sagte er über Tainach/Haimburg. Die eigentliche Stärke seines Teams sah er dennoch eindeutig in der Arbeit gegen den Ball. Auf die Frage nach dem größten Plus antwortete er knapp und deutlich: „Dass wir defensiv keinen einzigen Schuss aufs Tor zugelassen haben.“ Genau dieser Umstand machte den 4:0-Erfolg für ihn so wertvoll. Gleichzeitig wollte er den deutlichen Sieg nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass im Abschluss noch mehr drin gewesen wäre. „In der Chancenauswertung war das relativ dezent“, sagte Mörtl, obwohl seine Mannschaft viermal traf. Für Eitweg bleibt damit ein klarer Auswärtssieg, die Tabellenführung mit 31 Punkten nach 13 Runden und trotzdem die Erkenntnis, dass selbst an einem starken Tag noch nicht alles ausgereizt war.

1. Klasse Ost: SV Tainach/HSV Haimburg : SV Eitweg - 0:4 (0:2)

  • 84
    Simon Christian Zarfl 0:4
  • 55
    Christopher Rene Mattl 0:3
  • 30
    Michael Manfred Ebner 0:2
  • 10
    Thomas Heine 0:1