In der 1. Klasse Ost hat SV Lavamünd am Samstag in der 14. Runde gegen Magdalensberg mit 2:0 gewonnen und den Erfolg laut Sektionsleiter Markus Krusch vor allem mit Einstellung, Auftreten und klarem Siegeswillen vorbereitet. Vor der Pause machten die Gastgeber den Unterschied, danach blieb die Partie offener. Dass der Sieg nicht höher ausfiel, lag aus Lavamünder Sicht einmal mehr an der Chancenverwertung.

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Der Grundstein für den Heimsieg wurde klar in den ersten 45 Minuten gelegt. Krusch sagte nach dem Schlusspfiff, seine Mannschaft habe diese Phase „sehr gut im Griff“ gehabt, und genau das zeigte sich auch am Pausenstand. Zunächst brachte Thomas Pucher den SV in Minute 34 mit 1:0 in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Sebastian Lorbert auf 2:0. Lavamünd hatte damit jene Überlegenheit auch auf der Anzeigetafel, die der Sektionsleiter in seiner Einordnung ansprach. Ganz zufrieden war er mit dem Ertrag dieser starken Phase trotzdem nicht, weil er auch für die erste Halbzeit festhielt: „Wir scheiterten teilweise wieder an unserer Chancenauswertung, so wie den ganzen Herbst.“
Gerade dieser Gedanke zog sich durch die gesamte Analyse von Krusch. Für ihn war nicht ein einzelner Zweikampf oder eine einzelne Szene ausschlaggebend, sondern „die Einstellung und das Auftreten der Mannschaft“. Später brachte er dieselbe Linie noch einmal deutlicher auf den Punkt: „Den Siegeswillen haben wir auf den Platz gebracht.“ Lavamünd gewann dieses Spiel aus seiner Sicht also nicht nur wegen der zwei Tore, sondern weil die Gastgeber die Partie von Beginn an mit der richtigen Haltung annahmen. Krusch betonte außerdem, dass Einstellung und Moral in seiner Mannschaft zuletzt wieder besser passen. Gleichzeitig sprach er offen an, wo weiter Arbeit wartet: „Luft nach oben ist über den ganzen Herbst bei der Chancenauswertung.“ Zudem würde er sich wünschen, dass das eine oder andere Training vielleicht mehr besucht wird.
Bei den Treffern selbst sah Krusch gute Aktionen seiner Mannschaft. „Das waren schöne herausgespielte Aktionen“, sagte er zunächst über die entscheidenden Szenen. Beim zweiten Tor wurde er dann konkreter und verwies auch auf die Mithilfe des Gegners: „Das 2:0 war ein Misskick-Zurückspiel vom Gegner, wo wir dazwischenlaufen konnten.“ Nach dem Wechsel wurde die Partie laut Krusch „ein bisschen offener“, ohne dass Lavamünd die Linie völlig verlor. Aus seiner Sicht wäre trotzdem noch mehr möglich gewesen, „wenn wir unsere Chancen besser genutzt hätten“. Magdalensberg attestierte er trotz der Niederlage Qualität und sprach von „einer relativ guten Erste-Klasse-Mannschaft, auch gespickt mit guten Einzelleistungsträgern“. Umso höher stufte er den eigenen Auftritt ein und ergänzte, dass er Lavamünd „von der Kaderbreite her um ein Stück besser“ einschätze.
Große Diskussionen um die Spielleitung wollte Krusch nach dem Abpfiff keine aufmachen. „Der Unparteiische hat das Spiel recht gut geleitet“, sagte der Lavamünder Funktionär und verwies nur darauf, dass kurz vor Schluss noch einmal etwas Hektik aufkam. In diese Phase fiel auch die Rote Karte in Minute 90 gegen Magdalensbergs Riel Blakcori, die an der Entscheidung aber nichts mehr änderte. Unter dem Strich blieb für Lavamünd ein sauberer 2:0-Heimsieg, bei dem die starke erste Halbzeit den Ausschlag gab. Für die kommenden Aufgaben ist die Richtung aus Sicht der Gastgeber jedenfalls klar: Einstellung und Moral sollen so bleiben, vor dem Tor will man aus den vorhandenen Möglichkeiten aber mehr machen als zuletzt.