Im Duell zwischen TSU Ainet und Sportunion Oberlienz der 1. Klasse West zeigte das Team von Trainer Mario Steiner von Beginn an eine fokussierte, zweikampfstarke und klar strukturierte Vorstellung. Der Tenor nach dem Schlusspfiff: geschlossen auftreten, Chancen erspielen, Chancen verwerten. Die Stimmung ist gelöst, weil die Mannschaft konsequent blieb – und zugleich geerdet, weil Steiner das Kollektiv über individuellen Glanz stellt. Sein Fazit: „Mehr als verdient – und ein Pauschallob an die ganze Mannschaft.“

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„Wir waren von Minute eins bis Minute 90 voll fokussiert. Wir haben uns vorgenommen, diese Partie über den Kampf zu gewinnen – und genau das hat die Mannschaft umgesetzt“, erklärte Steiner. Oberlienz legte früh los: In Minute 10 stellte Elias Ebner auf 1:0, fünf Minuten später erhöhte Fabian Wibmer auf 2:0. Noch vor der Pause schnürte Ebner in Minute 30 seinen Doppelpack zum 3:0. Gleich nach dem Seitenwechsel legte Benjamin Bürgler in Minute 50 das 4:0 nach. Ainet verkürzte in Minute 85 durch Petru-Adoni Rabentheiner auf 4:1, ehe Florian Brunner in Minute 88 mit dem 5:1 den Schlusspunkt setzte.
Auf die Frage nach den Spielanteilen blieb Steiner eindeutig: „Es war ganz klar unsere Mannschaft. An mehr Ballbesitz für die TSU Ainet kann ich mich nicht erinnern.“ Auch in der Analyse des Gegners blieb er klar: „Wir waren vorbereitet auf die hohen Bälle der TSU Ainet, darauf haben wir uns eingestellt. Daher geht das Spiel mehr als verdient an uns.“
"Elias Ebner und Matteo Huber sind heute hervorzuheben, beide haben eine sehr starke Partie gespielt, wie auch der Rest der Mannschaft!"