In der 1. Klasse West trennten sich der SV Gregoritsch Penk/Reißeck und der TSU Ainet in der 20. Runde mit 2:2. Penk führte zur Pause 2:0 und hatte das Spiel lange im Griff, doch Ainet belohnte sich dank großer Moral in der Schlussphase mit dem Ausgleich. Sektionsleiter Gerald Egarter brachte es nach Schlusspfiff auf den Punkt: Sein Team war über weite Strecken das aktivere, verpasste aber das 3:0 – und genau das öffnete dem späten Comeback der Gäste die Tür.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Penk erwischte den besseren Start und legte früh die Richtung fest. In Minute 11 stellte Sebastian Stefan Fuchs auf 1:0, ehe kurz vor der Pause Dominik Jonas Eder in der 43. Minute auf 2:0 erhöhte. Mit diesem beruhigenden Polster ging es auch mit 2:0 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel blieb das Heimteam am Drücker und suchte die Entscheidung, doch das erlösende dritte Tor wollte nicht fallen. Ainet gab sich nicht geschlagen, blieb dran – und kam in der 88. Minute durch Martin Buchacher zum Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit (91.) traf schließlich Luca Martin Brantner zum 2:2 und besiegelte das späte Remis.
Gerald Egarter fasste die Partie ohne Umschweife zusammen: „Wir waren spielbestimmend, haben aber den Sack nicht zugemacht. Das 3:0 ist nicht gefallen und Ainet hat nie aufgegeben. Am Ende war der Ausgleich nicht unverdient.“ Der Sektionsleiter betonte, dass seine Mannschaft vieles richtig gemacht habe – bis zur letzten Konsequenz vor dem Tor. „Gut funktioniert hat es spielerisch bis zum Abschluss“, sagte Egarter und legte nach: „Die entscheidenden Aktionen waren, dass wir einfach die Tore nicht geschossen haben, die wir hätten schießen müssen.“ Dass es letztlich beim 2:2 blieb, wurmte ihn daher doppelt. „Natürlich hätte ich mir ein anderes Resultat erwartet – ich wäre gern mit einem Heimsieg nach Hause gegangen.“
Während Penk die verpasste Vorentscheidung nachtrauerte, zollte Egarter dem Gegner Respekt: „Besonders überrascht hat mich, dass Ainet nie aufgegeben hat. Sie haben bis zum Schluss gespielt und immer an sich geglaubt. Nach dem 2:1 haben sie weiter auf den Ausgleich gedrückt.“ Diskussionen um den Unparteiischen gab es nicht, im Gegenteil: „Der Schiedsrichter war eher unauffällig. Das spricht für ihn“, meinte Egarter knapp. Für die kommenden Wochen hofft der Sektionsleiter auf ruhigere Zeiten im Kader: „Ich hoffe, dass wir in nächster Zeit von Verletzungen verschont bleiben, wir sind schon sehr arg gebeutelt mittlerweile.“