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„Da ist noch Luft nach oben“ – Wibmer sieht beim OSK Kötschach-Mauthen vor allem im Zusammenspiel Potenzial

OSK Kötschach-Mauthen

In der 1. Klasse West hat sich OSK Kötschach-Mauthen mit 27 Punkten aus 24 Spielen im engen Mittelfeld eingerichtet, doch Trainer Hans Peter Wibmer sieht noch Reserven. Der neunte Tabellenplatz ist für ihn kein Anlass, sich zufriedenzugeben. Seine Kernaussage fällt klar aus: „Das Zusammenspielen muss noch besser werden, da ist noch Luft nach oben.“ Abseits des Platzes ist die Lage dagegen ruhig und stabil geblieben.

Fußball auf Rasen neben gelber Markierungslinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Der Trainer setzt beim Sportlichen klar an

Wibmer brauchte in seiner Einschätzung nicht viele Worte, um den Punkt zu treffen, der ihm derzeit am wichtigsten ist. „Das Zusammenspielen gilt als der Hauptpunkt, wo angesetzt werden muss“, sagte der Trainer, als es um die bisherige Saison ging. Genau darin steckt die zentrale sportliche Einordnung des bisherigen Verlaufs. OSK Kötschach-Mauthen liegt mit 27 Punkten auf Rang neun, also mitten in einem Bereich der Tabelle, in dem kleine Unterschiede schnell etwas verändern können. Der Rückstand auf den Magdalener SC beträgt nur einen Punkt, gleichzeitig liegt die TSU Ainet mit 26 Zählern direkt dahinter. Gerade in so einer engen Situation bekommt Wibmers Hinweis zusätzliches Gewicht, weil es für ihn offenbar nicht um große Einzelthemen geht, sondern um das gemeinsame Funktionieren seiner Mannschaft.

Im Kader ist es ruhig, der gesamte Spielerkreis ist fit

Während der Trainer sportlich noch Entwicklungspotenzial sieht, herrscht in personeller Hinsicht beim OSK Kötschach-Mauthen derzeit Konstanz. Auf die Frage nach möglichen Abgängen sagte Wibmer: „Da sind noch keine Entscheidungen getroffen.“ Auch bei möglichen Neuzugängen ist noch nichts spruchreif. Dazu kommt, dass es im Trainerteam oder auf Funktionärsebene keine Veränderungen gegeben hat. Für die Arbeit in den nächsten Wochen ist zudem wichtig, dass der Kader laut Trainer komplett zur Verfügung steht. Viel ruhiger kann die Ausgangslage in diesem Bereich kaum sein, auch wenn sportlich weiter an den Abläufen gearbeitet werden soll.

Admira Villach als Maßstab, der Blick bleibt auf das Kollektiv gerichtet

Interessant war auch Wibmers Antwort auf die Frage, welche Mannschaft ihn in der Liga zuletzt besonders beeindruckt hat. Seine Wahl fiel auf Admira Villach, und die Begründung war ebenso kurz wie eindeutig: „Admira Villach, weil sie eine spielstarke Mannschaft sind.“ Damit wird auch sichtbar, worauf der Trainer selbst Wert legt. Spielstärke und ein gutes Zusammenspiel hängen eng zusammen, und genau dort sieht er ja auch bei seiner eigenen Mannschaft noch Luft nach oben. Einzelne Spieler stellte Wibmer dabei bewusst nicht in den Vordergrund. Auch das passt zu seiner Linie: Es geht ihm weniger um Einzelgeschichten als um die Entwicklung der Mannschaft als Ganzes. Konkrete Zielansagen für die weitere Saison wollte der Trainer nicht mehr nachschieben, die Stoßrichtung ist aber trotzdem klar erkennbar.

Viel Stabilität im Umfeld, die nächsten Schritte sollen am Platz kommen

Unterm Strich zeichnet Wibmers Lagebericht ein recht klares Bild. Rund um den Verein gibt es keine Unruhe, personelle Entscheidungen sind noch nicht gefallen, das Trainerumfeld ist unverändert und der gesamte Kader ist fit. Gerade deshalb richtet sich der Blick fast automatisch auf das, was am Platz besser werden soll. Für den OSK Kötschach-Mauthen geht es also weniger um große Umbauten als um Feinarbeit innerhalb einer stabilen Struktur. Wie viel sich daraus in der Tabelle noch machen lässt, wird sich daran zeigen, wie schnell diese Abstimmung auf dem Platz greift.