In der 1. Klasse West hat SV Rapid Feffernitz das Heimspiel gegen den Magdalener SC mit 5:1 gewonnen und dabei vor allem mit mannschaftlicher Geschlossenheit überzeugt. Trainer Mario Oliver Kerschbaumer sprach nach dem dritten Spieltag von einem "eingeschweißten Haufen", der früh vorlegte, den zwischenzeitlichen Ausgleich gut wegsteckte und nach der Pause geduldig blieb, bis die Partie endgültig in Richtung Heimsieg kippte.

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Ganz ruhig begann die Partie aus Sicht von Mario Oliver Kerschbaumer nicht. "Die Partie hat ein bisschen nervös angefangen", sagte der Trainer von SV Rapid Feffernitz, doch diese Phase war schnell vorbei. Schon in der 5. Minute brachte Kristian Rozman die Gastgeber mit 1:0 in Führung, und genau dieses frühe Tor hob Kerschbaumer später auch als einen wichtigen Punkt hervor. "Dann ist es ruhiger geworden", sagte er über die Zeit nach dem Treffer. Der Magdalener SC kam in der 18. Minute durch Marko Dardic zwar zum 1:1, doch SV Rapid Feffernitz verlor den Faden nicht. Kristian Rozman stellte in der 23. Minute auf 2:1, und noch vor der Pause legte Nal Strajnar in der 34. Minute das 3:1 nach. Auch dieses Tor war für Kerschbaumer besonders wichtig, weil seine Mannschaft damit mit einem klareren Polster in die Kabine gehen konnte.
Der Trainer sah auch nach dem Seitenwechsel zunächst eine gute Phase seiner Mannschaft. "Nach der Halbzeit haben wir noch zehn Minuten eine Drangphase gehabt", sagte Mario Oliver Kerschbaumer, und in dieser Phase blieb SV Rapid Feffernitz das aktivere Team. In der 61. Minute erhöhte Raphael Matschek auf 4:1 und baute die Führung damit weiter aus. Kerschbaumer verschwieg aber auch nicht, dass der Magdalener SC danach noch einmal bessere Minuten hatte. "Danach sind die Gegner fünfzehn Minuten spielerisch gut gewesen", meinte er und beschrieb den Gegner insgesamt als "phasenweise gut, technisch gut, zum Teil laufbereit". Dazu kam aus seiner Sicht, dass der Magdalener SC "in den Abschlüssen Pech gehabt" habe. Ganz am Ende machte Kristian Rozman mit seinem dritten Treffer in der 88. Minute alles klar. Spätestens da war der deutliche Heimsieg auch auf der Anzeigetafel abgesichert.
Besonders viel sagte Mario Oliver Kerschbaumer nach dem Spiel über die Art, wie seine Mannschaft auftritt. "Die größte Stärke meiner Mannschaft ist das Teamgefüge. Wir sind ein eingeschweißter Haufen mit fünfzehn bis achtzehn Leuten", erklärte er. Für den Trainer hängt daran fast alles: "Da ist die Laufbereitschaft da. Es will jeder für jeden laufen, es will jeder gewinnen und es will jeder mit der Mannschaft was erreichen. Das sind achtzehn gute Freunde." Trotz des klaren 5:1 sieht er aber noch Aufgaben. "Dass wir in den paar Minuten, in denen wir ab und zu ein bisschen zurückschalten, im Mittelfeldpressing noch stärker werden und noch balldominanter auftreten", nannte er als Verbesserungspunkt. Lob gab es dafür an anderer Stelle ganz deutlich: "In diesem Spiel hat es überhaupt keine strittigen Szenen gegeben. Der Schiedsrichter und der Linienassistent waren beide sehr gut, komplett fehlerfrei." Und auch der Rahmen passte für den Trainer. Die Mannschaft habe sich gefreut, "wieder daheim zu spielen vor 250 Leuten", sagte Kerschbaumer, "und sie haben ihr Bestes gegeben. Darauf bin ich sehr stolz." Mit dem Heimsieg hält SV Rapid Feffernitz nach drei Runden bei sieben Punkten.