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Mit den ersten zwei Chancen früh auf Kurs: Feffernitz nimmt in Treffen ein 4:1 mit

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SV Treffen
SV Feffernitz

In der 1. Klasse West hat SV Rapid Feffernitz am Samstag bei SV Ideal Wohnbau Treffen mit 4:1 gewonnen. Trainer Mario Oliver Kerschbaumer sah zunächst eine unruhige Partie, in der lange wenig Struktur zu erkennen war. Ausschlaggebend waren für ihn die ersten beiden Tore, weil seine Mannschaft die ersten Chancen sofort nutzte. Genau diese Effizienz brachte Feffernitz schon vor der Pause klar auf die Siegerstraße.

Ball auf Rasen im Tor im Hintergrund

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Der frühe Doppelschlag gab die Richtung vor

Die Partie begann aus Sicht des Feffernitz-Trainers ohne große Ordnung. „Am Anfang war das Spiel ein bisschen hektisch. Der Ball ist schnell hin und her gegangen, es waren keine Strukturen drin“, sagte Kerschbaumer. Gerade deshalb wog der frühe Doppelschlag schwer. Kristian Rozman brachte die Gäste in der 8. Minute in Führung, Raphael Matschek legte in der 19. Minute das 0:2 nach. Für Kerschbaumer war damit früh klar, wohin das Spiel kippen würde. „Die ersten zwei Tore von unserer Seite waren der wichtigste Moment“, sagte er. Die frühe Führung gab Feffernitz in einer anfangs zerfahrenen Partie genau den Rückenwind, den es brauchte.

Effizienz vor der Pause machte den Unterschied

Entscheidend war für den Trainer aber nicht nur das frühe 0:2, sondern auch die Art, wie diese Treffer zustande kamen. „Die ersten zwei entscheidenden Tore waren augenscheinlich gleich: ein langer Pass über die rechte Seite hinunter, direkt zum Tor. Zweimal Torabschluss“, erklärte Kerschbaumer. Dazu kam die Effizienz, die er ausdrücklich hervorhob: „Bei den ersten zwei Chancen hatten wir eine hundertprozentige Chancenverwertung.“ Noch vor der Pause legte Rozman in der 36. Minute das 0:3 nach, womit Feffernitz schon sehr klar vorne lag. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen, und aus der hektischen Anfangsphase war bis dahin längst ein Spiel geworden, das stärker vom Kampf und vom Pressing im Mittelfeld lebte.

Teamgeist trug Feffernitz auch nach dem Seitenwechsel

Nach Seitenwechsel blieb die Partie laut Kerschbaumer in ihrer Anlage ähnlich. „Im Laufe des Spiels hat sich das besser entwickelt. Es war mehr kampfbetont und hat sich auf ein Mittelfeldpressing aufgebaut“, sagte der Trainer. Treffen versuchte dabei nach seiner Einschätzung durchaus, selbst Druck im Mittelfeld zu machen. „Der Gegner hat versucht, Mittelfeldpressing zu spielen, ist zu ein, zwei Torchancen gekommen, aber in der Defensive war er sehr anfällig“, so Kerschbaumer. Feffernitz nutzte das weiter aus, und erneut war es Rozman, der in der 60. Minute auf 0:4 stellte und damit seinen Dreierpack schnürte. Der Treffer von Stephan Cramaro zum 1:4 in der 86. Minute änderte am klaren Auswärtssieg nichts mehr.

Laufbereitschaft und Geschlossenheit als klare Grundlage

Dass Feffernitz die Partie auswärts so klar nach Hause brachte, führte Kerschbaumer vor allem auf die Geschlossenheit seiner Mannschaft zurück. „Der Teamgeist ist hervorragend. Jeder ist für jeden da, und jeder hat die Laufbereitschaft. Es ist egal, ob ein älterer oder ein junger Spieler am Platz steht“, sagte er. Für die Gäste war das in Treffen deutlich zu sehen, weil sie die entscheidenden Situationen früh für sich entschieden und danach das Spiel auf ihrer Seite hielten. Auch mit der Spielleitung war der Trainer einverstanden: „Der Schiedsrichter und auch die Linienrichter haben eine solide Leistung gebracht.“ So bleibt für Feffernitz unter dem Strich ein klarer Auswärtssieg, der vor allem durch Effizienz, Laufarbeit und mannschaftliche Geschlossenheit zustande kam.

1. Klasse West: SV Treffen : Feffernitz - 1:4 (0:3)

  • 86
    Stephan Cramaro 1:4
  • 60
    Kristian Rozman 0:4
  • 36
    Kristian Rozman 0:3
  • 19
    Raphael Matschek 0:2
  • 8
    Kristian Rozman 0:1