In der 1. Klasse West hat SV Rapid Feffernitz den FC-WR Nußdorf/Debant 1b mit 8:0 klar besiegt. Trainer Mario Oliver Kerschbaumer machte nach dem Schlusspfiff vor allem den Druck seiner Mannschaft von Beginn an für den deutlichen Heimerfolg verantwortlich. Schon zur Pause stand es 5:0, nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber rasch weiter nach und ließen keinen Zweifel mehr am Ausgang aufkommen.

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Der Grundstein für den klaren Erfolg war aus Sicht des Trainers früh gelegt. Zwar fiel das 1:0 erst in der 14. Minute, doch Kerschbaumer sprach trotzdem von einem entscheidenden frühen Treffer: „Das frühe 1:0 war entscheidend. Wir haben von Anfang an Druck gemacht, und in der Halbzeit war das Spiel mit dem 5:0 schon erledigt.“ Genau so entwickelte sich die Partie auch im Spielbericht. Kristian Aleksandar Gligorijevic brachte Feffernitz in Führung, Kristian Rozman erhöhte wenig später auf 2:0, und mit dem 3:0 durch Volker Seiler war schon nach 24 Minuten eine klare Richtung vorgegeben. Noch vor dem Seitenwechsel schraubten Rozman und noch einmal Gligorijevic das Ergebnis auf 5:0. Damit waren die Kräfteverhältnisse früh deutlich verteilt, und die Gastgeber hatten sich ihre Überlegenheit schon in den ersten 45 Minuten auch auf der Anzeigetafel klar erarbeitet.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Feffernitz das aktivere Team. Kerschbaumer brachte die zweite Hälfte knapp auf den Punkt: „Wir waren eigentlich immer am Drücker. Wir haben auch unsere Chancen gehabt. Nach der Pause sind wir aus der Kabine gekommen und haben gleich wieder ein Tor draufgesetzt, danach war alles entschieden.“ Genau dieses Bild zeigte sich auch im weiteren Verlauf. Zwischen der 57. und 63. Minute traf Kristian Rozman noch drei weitere Male und stellte damit auf 8:0. Der Feffernitzer Angreifer kam am Ende auf einen Fünferpack und war damit der auffälligste Torschütze des Nachmittags. Besonders gefallen hat dem Trainer aber auch das 3:0 durch Volker Seiler. „Von den ersten drei Toren war eines mustergültig herausgespielt. Das war das dritte Tor“, sagte Kerschbaumer. Er beschrieb die Aktion als Flanke von rechts und einen Kopfballabschluss, der für ihn klar herausstach. Damit bekam der deutliche Sieg auch spielerisch noch einen Akzent, den der Trainer nach Schlusspfiff ausdrücklich erwähnte.
Dass Feffernitz an diesem Tag so klar durchkam, führte Kerschbaumer nicht nur auf die Tore zurück, sondern vor allem auf den Zustand seiner Mannschaft. „Bei uns passen das Teamgefüge und die Motivation“, sagte der Trainer, der seine Mannschaft damit in erster Linie als geschlossen und wach beschrieb. Ganz ohne Einschränkung wollte er den Auftritt aber nicht stehen lassen. „Luft nach oben gibt es immer bei jedem einzelnen Spieler und auch beim Trainer. Aber im Großen und Ganzen war es eine gute Leistung.“ Auch für den Gegner fand er trotz des klaren Resultats respektvolle Worte. Nußdorf/Debant 1b habe „gekämpft und sei bis zum Schluss gelaufen“, außerdem sei es „eine sehr faire Mannschaft“ gewesen. Diskussionen gab es aus seiner Sicht keine, auch mit der Spielleitung war er zufrieden: „Alles, was die Schiedsrichter gepfiffen und gemacht haben, hat Hand und Fuß gehabt.“ Als Erklärung für die derzeitige Feffernitzer Form brachte Kerschbaumer schließlich einen einfachen Satz, der den Auftritt gut zusammenfasst: „Wir haben derzeit einen Lauf, und wenn es läuft, dann läuft’s.“ Mit diesem 8:0 untermauern die Feffernitzer jedenfalls ihren Platz in der Spitzengruppe, während der Trainer zugleich daran erinnerte, dass ein so deutlicher Nachmittag nur dann etwas wert ist, wenn die Mannschaft diesen Schwung in die nächsten Wochen mitnimmt.