In der 2. Klasse A feierte der ASKÖ Dellach/Drau einen klaren 5:1-Heimsieg gegen den SK Grafendorf. Nach einer 2:0-Pausenführung legten die Hausherren nach dem Seitenwechsel noch einmal zu und machten die Sache früh dicht. Trainer Suvad Rovcanin sprach von einer starken Vorstellung: „Unser Sieg war nicht gefährdet. Wir waren sehr kompakt und haben dem Gegner wenig zugelassen.“ Entscheidende Phase aus seiner Sicht: das 2:0 vor dem Halbzeitpfiff und das schnelle 3:0 nach Wiederbeginn – danach lief es für Dellach/Drau wie am Schnürchen.

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Dellach/Drau hatte über weite Strecken mehr vom Spiel und belohnte sich spät in Halbzeit eins: In Minute 34 stellte Tolga Dalkilic auf 1:0, nur acht Minuten später erhöhte Julian Ritscher auf 2:0 – ein beruhigendes Polster zur Pause. Rovcanin ordnete das glasklar ein: „Das 2:0 und dann gleich nach der Halbzeit das 3:0 waren sehr entscheidend.“ Genau so kam es: Kurz nach Wiederbeginn legte Dalkilic in der 57. Minute das 3:0 nach und nahm Grafendorf den Wind aus den Segeln. Besonders das 1:0 blieb dem Coach im Kopf: „Das erste Tor fiel nahe der Ecklinie, ein Heber ins lange Eck – der Tormann war draußen.“ Seine Zusammenfassung zur gesamten Anlage: „Wir waren sehr kompakt und haben dem Gegner wenig zugelassen.“ Mit dieser Stabilität im Rücken spielten die Hausherren den Vorteil sauber aus.
Nach dem 3:0 blieb Dellach/Drau am Drücker und nutzte die Chancen eiskalt. Amer Jukan erhöhte in der 66. Minute auf 4:0, ehe Lukas Gerd Breitegger in der 72. sogar auf 5:0 stellte. Trainer Rovcanin hob dabei die Entstehung des vierten Treffers hervor: „Besonders schön war das vierte Tor – eine Topaktion über ein paar Stationen, mit Stange, Pass und Tor.“ Grafendorf gab sich nicht auf und kam in der 78. Minute durch Justin Dennis Kroos noch zum 5:1-Ehrentreffer. Unabhängig vom klaren Resultat strich Rovcanin die sportliche Note der Gäste heraus: „Grafendorf ist eine bissige und sehr korrekte Mannschaft. Wenn der Schiedsrichter nicht einmal eine Gelbe gibt, sieht man, dass es heute sehr fair war.“ Auch der Referee bekam Lob: „Der Schiedsrichter war sehr gut.“ So blieb die Partie trotz klarer Kräfteverhältnisse jederzeit sauber.
In der Analyse blieb der Dellach-Coach bei aller Zufriedenheit selbstkritisch. „Wir waren heute gut, aber unser Ballhalten war nicht so gut“, sagte Suvad Rovcanin. Die Bedingungen spielten ebenfalls hinein: „Bei 27 Grad haben einige müde ausgesehen – das müssen wir verbessern.“ Am grundsätzlichen Eindruck ändert das nichts: „Wir waren heute sehr dominant und wir wollten gewinnen. Das hat man schon in der ersten Hälfte gesehen. Nach dem 2:0 war es dann viel leichter.“ Dass die Gastgeber hinten wenig zuließen und vorne konsequent abschlossen, passte zur klaren Linie des Abends. Mit dem 5:1 untermauert Dellach/Drau in Runde 20 seine Spitzenposition; laut aktueller Tabelle liegt ASKÖ Dellach/Drau vorne, punktgleich mit FC-WR Nußdorf 1b bei 48 Zählern. Für die kommenden Wochen heißt das: Stabilität bewahren, am Ballhalten feilen – und den starken Lauf weiterziehen.