In der 2. Klasse A setzte sich die SG TSU Virgen/TSU Prägraten bei der SG Sportunion Matrei/Lokomotive Matrei 1b mit 2:1 durch – und das nach einem Rückstand zur Pause. Die Gäste drehten die Partie in der Schlussphase dank später Treffer und nahmen alle Punkte mit. Co-Trainer Stefan Stemberger brachte die Essenz des Auswärtssieges auf den Punkt: „Einfach der Kampfgeist.“ Zugleich betonte er den starken Auftritt beider Teams und sprach von einem Match, das bis zum Ende offen blieb.

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Matrei 1b erwischte den besseren Moment vor der Pause: In Minute 17 stellte Mathias Johannes Mattersberger auf 1:0, mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen. Bis dahin hatte Stefan Stemberger sein Team gut im Spiel gesehen: „Bis zum Gegentor waren wir die bessere Mannschaft. Danach haben wir es etwas fallen gelassen.“ Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste dran, belohnten sich aber erst ganz spät. Zunächst traf Andre Egger in der 87. Minute zum 1:1, ehe Laurin Berger in der 90. Minute den Auswärtssieg fixierte. Mehr brauchte es an diesem Nachmittag nicht: Zwei eiskalte Nadelstiche zum richtigen Zeitpunkt und eine Mannschaft, die bis zum Schluss an den Turnaround glaubte.
Wenn Stemberger über den entscheidenden Unterschied spricht, kommt er ohne großen Schnörkel aus: „Der Zusammenhalt der Mannschaft.“ Genau dieses Miteinander führte aus seiner Sicht auch zum Siegtreffer in der Nachspielzeit: „Das Tor fiel durch den Kampfgeist der Mannschaft, sie wollten es unbedingt.“ Der Co-Trainer blieb dabei geerdet und ordnete die Partie fair ein. „Wie schon gesagt, der Zusammenhalt war einfach klasse“, wiederholte er, um direkt danach auch dem Gegner Respekt zu zollen: „Es wäre heute ein verdientes Unentschieden gewesen, weil der Gegner auch stark war.“ Auf die Frage nach dem einen Punkt, der am Ende überwog, blieb er konsequent: „Einfach der Kampfgeist.“ Mehr Erklärung braucht es nicht, wenn eine Truppe in den letzten Minuten zwei Mal zupackt.
Viel Hektik brachte die Schlussphase zwar mit sich, doch die Partie blieb insgesamt im Rahmen. „Es war ein Hin und Her, und der Schiedsrichter hat, bis auf wenige Dinge, alles unter Kontrolle gehabt“, meinte Stemberger. Damit passte das Drumherum zu einem Spiel, das lange offen war und erst in der Schlussminute die Entscheidung sah. Für die Gäste ist es ein wichtiger Sieg: Er gibt Rückenwind für die kommenden Aufgaben – und bestätigt das, worauf Stemberger baut. Der Co-Trainer fasst es schlicht zusammen: Zusammenhalt, Wille, späte Tore – drei Zutaten, die an diesem Tag gereicht haben.