In der 2. Klasse B setzte sich Seeboden Juniors 1b am Samstag mit 4:2 gegen Wernberg 1b durch. Trainer Mario Pirker sprach danach von einem „sehr flotten Spiel“ zweier junger Mannschaften, die beide Fußball spielen wollten. Für den Seebodner Coach lag der Unterschied am Ende vor allem darin, dass seine Mannschaft ihre Möglichkeiten diesmal besser nutzte und sich mit dem 3:1 und 4:1 entscheidend absetzte.

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Pirker schilderte die Partie als offenen Schlagabtausch von Beginn an. „Es war ein sehr flottes Spiel von zwei jungen Mannschaften, die beide versucht haben, Fußball zu spielen“, sagte der Trainer. Beide Teams wollten nach seiner Einschätzung nicht nur lange Bälle schlagen, sondern immer wieder mit Kombinationen herauskommen und einen sauberen Spielaufbau aufziehen. Seeboden erwischte dabei den besseren Start und ging schon in der 6. Minute durch Niklas Mitterer mit 1:0 in Führung. Das Spiel blieb danach aber lebendig, weil es hin und her ging und auf beiden Seiten Chancen entstanden. In der 32. Minute erhöhte Jakob Unterlerchner per Elfmeter auf 2:0, und bei den Gastgebern entstand kurz der Eindruck, dass die Partie nun klar in ihre Richtung kippen könnte. Genau das sei laut Pirker aber nicht passiert. Er verwies ausdrücklich auf den gegnerischen Tormann, der „sehr gut war“, und damit mitverantwortlich dafür gewesen sei, dass Wernberg im Spiel blieb. Kurz vor dem Seitenwechsel schlugen die Gäste dann zurück, als Matteo Zontone in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:1 erzielte. Damit war die Partie zur Pause wieder völlig offen.
Auch nach dem Wechsel blieb das Bild laut Pirker ähnlich. „Die zweite Halbzeit war wieder sehr abwechslungsreich. Beide Mannschaften sind von ihrem Konzept nicht abgekommen und haben weiter versucht, Fußball zu spielen“, sagte er. Aus Seebodner Sicht kam der nächste wichtige Schritt dann in der 67. Minute, als Unterlerchner mit seinem zweiten Treffer des Tages das 3:1 besorgte. Für Pirker war genau das einer der Schlüsselmomente der Begegnung. „Der entscheidende Moment war schon das 2:0 vor der Halbzeit und wirklich entscheidend war dann das 3:1 und das 4:1“, erklärte der Trainer. Neun Minuten nach dem dritten Treffer legte Marco Claudio Fercher das 4:1 nach und verschaffte den Gastgebern damit den klaren Vorsprung, der am Ende den Unterschied ausmachte. Pirker gefiel dabei nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art, wie seine Mannschaft zu den Treffern kam. „Es waren eigentlich alle Tore sehr schön herausgespielt. Das 1:0 war eine tolle Kombination, das 2:0 war dann Elfmeter, das 3:1 war wieder sehr schön herausgespielt“, sagte er. Ganz sauber brachte Seeboden die Partie trotzdem nicht zu Ende, weil Felix Josef Frank in der 87. Minute noch auf 4:2 verkürzte. Pirker sprach offen an, dass seine Mannschaft da „dem Sieg schon zu sicher“ gewesen sei, ohne dass der Erfolg dadurch noch ernsthaft ins Wanken geriet.
Nach dem Schlusspfiff hob Pirker vor allem das Zusammenspiel seiner Mannschaft hervor. „Wir haben sehr gut Fußball gespielt. Wir sind als Mannschaft aufgetreten, waren als Einheit sehr stark“, sagte der Seebodner Trainer. Gleichzeitig beließ er es trotz der vier erzielten Tore nicht bei Lob, sondern nannte auch klar die Punkte, an denen weiter gearbeitet werden müsse. „Wir müssen nach wie vor an der Torchancenauswertung arbeiten. Im Spiel gegen den Ball haben wir noch Verbesserungspotenzial und im Umschaltspiel müssen wir uns auch noch verbessern“, erklärte er. Dass der Gegner dabei ebenfalls seinen Anteil an einer ansehnlichen Unterhaus-Partie hatte, sprach Pirker ausdrücklich an. Wernberg habe es „sehr gut gemacht“, weil sich die Gäste nicht nur hinten hineingestellt hätten, sondern das Spiel angenommen und selbst Fußball spielen wollten. Auch rund um die Spielleitung fand der Trainer klare Worte: „Diskussionspunkte gab es keine. Der Schiedsrichter hat eine tolle Leistung abgerufen.“ Für Seeboden geht es nun darum, den eingeschlagenen Weg beizubehalten. Pirker formulierte das schlicht und deutlich: Seine Mannschaft solle „so weitermachen wie bisher“, der eigenen Linie treu bleiben, mit Freude Fußball spielen und die Entwicklung fortsetzen. Mit neun Punkten aus fünf Spielen bleibt Seeboden damit vorne dabei, während Wernberg trotz einer engagierten Leistung weiter auf den nächsten Schritt wartet.