In der 2. Klasse C setzte der HSV gegen den SV Himmelberg ein markantes Ausrufezeichen. Gleich nach Abpfiff betonte Christian Anton Fellner die klare Dominanz seines Teams, sprach von einer reifen Reaktion auf die Enttäuschung der Vorwoche und hob die Detailarbeit bei Standards sowie die starken Offensivmomente hervor. Der Tenor: gelöst, fokussiert und mit einer deutlichen Botschaft für die nächsten Aufgaben.

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Fellners Fazit fiel unmissverständlich aus: Der HSV habe das Tempo bestimmt, die Kontrolle nie aus der Hand gegeben und in beiden Halbzeiten konsequent agiert. Einzelne Leistungsträger wurden gelobt, ohne den Kollektivgedanken zu schmälern – allen voran Christoph Gross für eine „super Partie“. Die Niederlage der Vorwoche diente als Antrieb, diesmal das wahre Potenzial zu zeigen. Spürbar war der Stolz des Trainers auf Geschlossenheit, Wucht und Effizienz – und der klare Auftrag, diese Energie mitzunehmen.
„Standardsituationen würde ich allgemein hervorheben – die waren alle in Ordnung. Besonders hervorheben möchte ich Simon Mayrhofer, der wieder einmal einen Freistoß stark reingebracht hat“, erklärte Fellner. Auf dem Platz nahm das Offensivfeuerwerk früh Fahrt auf: Christoph Lagler eröffnete den Torreigen zum 1:0 (11.), Andrej Klaric legte mit einem Doppelschlag zum 2:0 (14.) und 3:0 (32.) nach, Vladimir Uvarov stellte auf 4:0 (34.), ehe Stefan Trinker vor der Pause das 5:0 markierte (44.). Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel schnürte Klaric mit seinem dritten Treffer den Dreierpack auf 6:0 (52.), Simon Mayrhofer erhöhte per Standard auf 7:0 (66.). Uvarov traf zum 8:0 (72.), Lagler machte das 9:0 (74.). Auch die Breite im Kader stach hervor: Alexander Gutenbrunner erzielte das 10:0 (85.), ehe Matthias Puchner mit einem Doppelschlag auf 11:0 und 12:0 stellte (87., 88.). Den Schlusspunkt zum 13:0 setzte erneut Stefan Trinker (90.).
Ein Einschnitt im zweiten Abschnitt war die Rote Karte gegen Stefan Spanner (63.) auf Seiten der Gäste – der HSV spielte fortan in Überzahl. Fellners Einschätzung dazu blieb knapp: „Die rote Karte war klar.“ Auch die Rahmenbedingungen passten: „Der Platz war 1A.“ Bei der Frage nach dem herausragenden Akteur musste der Coach nicht lange überlegen: „Man of the Match? Ganz klar Andrej Klaric.“ Für die kommenden Wochen bleibt der Blick pragmatisch: von Spiel zu Spiel denken und die bestmöglichen Punkte holen – mit der gezeigten Mischung aus Effizienz bei Standards, Tempo im Umschalten und Disziplin über neunzig Minuten.