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„Wir haben uns verbessert“ – Krall sieht Poggersdorf Youngsters trotz zwei Punkten auf dem richtigen Weg

ASKÖ Poggersdorf Youngsters

In der 2. Klasse C ist die ASKÖ Poggersdorf Youngsters mit nur zwei Punkten auf Rang 14 gelandet, trotzdem fällt der Rückblick von Trainer Franz Krall nicht nur düster aus. Der Coach spricht von Fortschritten in beiden Richtungen und sieht gerade im ersten Kampfmannschaftsjahr seiner jungen Mannschaft viel Lehrgeld, aber auch eine klare Entwicklung für den kommenden Herbst.

Schiedsrichter macht eine Notiz, hinter ihm liegt der Spielball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Ein schwieriges Frühjahr, aber Krall sieht Fortschritte

Die nackten Zahlen lesen sich hart, denn unter dem Strich standen am Ende nur zwei Punkte. Krall will die vergangenen Monate aber nicht auf diese Bilanz reduzieren. Für ihn zählt vor allem, dass sich seine Mannschaft im Laufe des Frühjahrs entwickelt hat. „Wir haben zwei Punkte geholt. Wir haben uns in der Defensive verbessert, auch in der Offensive haben wir uns verbessert“, sagt der Trainer. Gerade weil viele Spieler erstmals in der Kampfmannschaft unterwegs waren, ordnet er die magere Ausbeute anders ein, als es die Tabelle nahelegt. „Das ist eben das Lehrgeld für das erste Jahr, in dem die Jungs in der Kampfmannschaft gespielt haben“, so Krall. Damit beschreibt er ziemlich klar, wie diese Saisonhälfte in Poggersdorf gesehen wird: sportlich schwierig, aber aus seiner Sicht nicht ohne Wert.

Keine Abgänge, keine Neuzugänge und volles Vertrauen in die Gruppe

Vieles deutet darauf hin, dass in Poggersdorf weiter konsequent auf Kontinuität gesetzt wird. Am Kader hat sich bisher nichts verändert, und genau das ist auch so gewollt. „Bis jetzt kein Einziger. Der Kader bleibt gleich“, sagt Krall über mögliche Abgänge. Auch bei den Zugängen gibt es derzeit keine neuen Spieler von außen. Stattdessen soll der eigene Weg weitergegangen werden. „Neuzugänge gibt es derzeit keine, weil junge Spieler nachkommen und wir mit dieser Gruppe aufbauen wollen“, erklärt der Trainer. Dasselbe Bild zeigt sich auch rund um die Mannschaft. Im Trainerstab und auf Funktionärsebene bleibt alles beim Alten. Krall setzt also auf Ruhe, auf dieselben Abläufe und auf eine Gruppe, die sich weiter gemeinsam entwickeln soll. Passend dazu will er auch keinen Einzelnen herausheben. „Einzelne Spieler kann ich da nicht herausheben, weil einfach die ganze Mannschaft in Ordnung ist“, sagt er und schiebt den Teamgedanken bewusst in den Vordergrund.

Verletzungssorgen, Respekt vor Weitensfeld und ein klarer Blick nach vorn

Ganz ohne Sorgen geht Poggersdorf trotzdem nicht in die Vorbereitung auf den Herbst. Krall spricht von drei verletzten Spielern, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten zurückkehren sollen. Einer dürfte in rund drei Wochen wieder einsatzbereit sein, ein zweiter erst in etwa zwei Monaten, der dritte wird laut Trainer überhaupt erst im Frühjahr wieder zur Verfügung stehen. Gleichzeitig hat Krall sehr genau gesehen, welches Niveau in der Liga an der Spitze gefragt ist. „Weitensfeld war für mich die stärkste Mannschaft“, sagt er über den Meister der 2. Klasse C. Beeindruckt ist er aber nicht nur vom Tabellenführer, sondern auch von seiner eigenen Mannschaft. „Meine Jungs wollen lernen, lernen, lernen und sich verbessern“, betont Krall. Genau aus dieser Haltung zieht er seinen Optimismus. Für den Herbst erwartet er eine Steigerung und formuliert das ohne großes Herumreden: „Da werden auch Siege dabei sein und wir werden mehr Punkte holen.“