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„Wir wollten zurück in die Kärntner Liga“ – SC Landskron zieht nach dem Aufstieg eine zufriedene Bilanz

SC Landskron

Der SC Landskron hat in der Unterliga Mitte eine enge Saison mit Platz zwei und dem Aufstieg in die Kärntner Liga beendet. Trainer Stefan Stresch spricht rückblickend von einer „sehr guten Saison“ und führt den Erfolg vor allem auf das starke Kollektiv zurück. Nach einem Frühjahr ohne Niederlage will der Verein den Kern des Kaders halten und sich nur punktuell verstärken.

Nahaufnahme eines Fußball beim Abstoß durch den Torwart

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Vom unteren Tabellendrittel bis ganz nach vorne

Wer auf die Entwicklung über die ganze Saison schaut, erkennt ziemlich gut, warum Stresch von einem verdienten Aufstieg spricht. Nach der ersten Runde lag Landskron noch auf Platz 15, nach zehn Spieltagen war die Mannschaft bereits auf Rang drei, zwischen Runde 16 und 18 sogar Tabellenführer. Dass die Entscheidung trotzdem bis ganz zum Schluss offen blieb, passt zu Streschs Rückblick: „Die Liga war bis zum Schluss wirklich sehr eng.“ Vorne lagen am Ende SGA Sirnitz, SC Landskron und SV Feldkirchen sogar punktegleich bei 62 Zählern. Für den Trainer war genau diese Konstellation ein Beleg dafür, wie viel Konstanz nötig war. „Wir haben eine sehr gute Saison gespielt“, sagt Stresch, der vor allem die zweite Saisonhälfte hervorhebt. Die jüngsten Ergebnisse untermauern das deutlich: Nach dem 0:0 gegen den Annabichler SV folgten ein 4:2 gegen den SV Maria Gail, ein 3:0 bei der DSG Ferlach, ein 1:1 gegen die SGA Sirnitz und zum Abschluss ein 6:0 bei der DSG Ledenitzen. „Im Frühjahr haben wir überhaupt kein Spiel verloren“, sagt der Trainer. Für ihn war das ein wesentlicher Grund, warum Landskron das große Ziel tatsächlich erreicht hat.

Der Aufstiegskader soll zusammenbleiben

Mit dem Sprung in die Kärntner Liga richtet sich der Blick in Landskron nun auf die Planung für die neue Saison. Stresch betont dabei, dass der Verein möglichst viel Kontinuität mitnehmen will. „Wir wollen größtenteils den Spielern die Chance geben, die den Aufstieg möglich gemacht haben“, sagt er. Stand jetzt gibt es erst einen Abgang, weitere Entscheidungen sind noch nicht fixiert. Gleichzeitig läuft die Suche nach Verstärkungen, aber nicht um jeden Preis. „Wir möchten Spieler holen, die zu uns passen, die charakterlich zu uns passen und die in erster Linie die Mannschaft verstärken“, erklärt Stresch. Es geht also nicht um einen großen Umbruch, sondern um gezielte Ergänzungen. Dieses Bild passt auch zum restlichen Umfeld. Im Trainerteam bleibt alles unverändert, auch auf Funktionärsebene sieht Stresch den Verein „wirklich sehr stabil“ aufgestellt. Dazu kommt ein weiterer Punkt, der für die Vorbereitung wichtig ist: „Derzeit gibt es keine verletzten Spieler. Alle sind fit.“ Auch das erleichtert die Arbeit in den kommenden Wochen.

Die Stärke liegt im Kollektiv

Auffällig ist, wie klar Stresch den Erfolg seiner Mannschaft über die Gruppe erklärt. Einzelne Spieler will er bewusst nicht in den Mittelpunkt stellen. „Es wäre nicht fair, jetzt jemanden besonders hervorzuheben“, sagt er, auch wenn er einräumt, dass Landskron im Angriff einen Spieler in seinen Reihen hatte, der viele Tore erzielt hat und auch in der Kabine ein wichtiger Faktor war. Entscheidend ist für den Trainer aber etwas anderes: „Ich glaube, wir haben über das Kollektiv sehr, sehr gut gearbeitet.“ Genau darin sieht er die größte Stärke seiner Mannschaft. Landskron spiele seit mehreren Jahren in einem gewachsenen Stamm zusammen, viele Abläufe würden greifen, und „jeder ist für jeden bereit, alles zu geben“. Dass Stresch parallel auch der SGA Sirnitz ein Lob ausspricht, passt ins Bild seines Rückblicks. Die Konkurrenz habe ebenfalls starke Arbeit geleistet, Sirnitz habe ihm mit vielen jungen Spielern „sehr, sehr gut gefallen“. Für Landskron selbst bleibt trotzdem die wichtigste Erkenntnis, dass der Aufstieg nicht über einzelne Ausreißer, sondern über Zusammenhalt, Konstanz und ein starkes Frühjahr gelungen ist.