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"Sehr positiv als Aufsteiger" – Maria Gail geht mit gutem Gefühl in die Vorbereitung

SV Maria Gail

Beim Unterliga Mitte-Aufsteiger SV Falle Maria Gail/Tschinowitsch fällt das Fazit nach der abgelaufenen Saison positiv aus. Rang sieben mit 37 Punkten ist für Obmann Harald Uggowitzer eine gute Ausgangsbasis, vor allem weil die Mannschaft nach einem schwierigen Beginn immer besser in die Saison fand. Vor dem Start in die Vorbereitung ist die Stimmung im Verein laut Uggowitzer gut, dazu sind aktuell alle Spieler fit.

Zwei Spieler und der Schiedsrichter kurz vor dem Anstoß

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Vom schwierigen Beginn zu einem ordentlichen Finish

Uggowitzer machte im Gespräch schnell klar, dass der Verein die erste Saison nach dem Aufstieg insgesamt als gelungen einstuft. "Sehr positiv als Aufsteiger", sagte er, und legte den Schwerpunkt dabei weniger auf nackte Zahlen als auf die Entwicklung der Mannschaft. Gerade der Anfang sei nicht einfach gewesen. "Wir haben uns am Anfang etwas schwerer getan, aber am Ende der Saison sehr gut hineingefunden", so der Obmann. Das deckt sich auch mit dem Verlauf der Meisterschaft: Maria Gail bewegte sich zunächst im oberen Bereich, fiel zwischenzeitlich bis auf Rang zehn zurück und stabilisierte sich danach wieder. In den letzten fünf Spielen holte die Mannschaft noch zwei Siege und ein Remis, der 6:4-Erfolg zum Abschluss gegen Moosburg passte daher gut zu diesem positiven Gesamteindruck.

Der Nachwuchs ist ein wesentlicher Teil der Linie

Ein zentraler Punkt in seiner Einschätzung ist die Entwicklung innerhalb des Vereins. Uggowitzer beschreibt die Stimmung als "sehr positiv", und er verbindet das ganz klar mit der personellen Ausrichtung. "Wir bauen sehr viele Junge aus unserem eigenen Nachwuchs in die Mannschaft ein", sagte er. Genau darin liegt für den Verein offensichtlich ein wichtiger Baustein für die kommenden Jahre. Dass das Umfeld und die Mannschaft diese Richtung mittragen, klingt in seinen Aussagen jedenfalls deutlich durch. Auffällig ist auch, dass der Obmann bewusst keinen einzelnen Spieler herausheben wollte. "Wir sind ein sehr gutes Kollektiv, da möchte ich keinen hervorheben", stellte er klar. Auch das passt zu einem Aufsteiger, der sich nicht über Einzelaktionen, sondern über die Gruppe stabilisiert hat.

Im Sommer bleibt vieles bewusst noch offen

Rund um das Team gibt es vor dem Start in die neue Arbeitsphase keine großen Umbrüche. "Beim Betreuerteam bleibt alles beim Alten", sagte Uggowitzer, und auch personell gibt es vorerst eine gute Nachricht: "Zurzeit ist alles fit und wir starten morgen mit der Vorbereitung." Gerade im Unterhaus ist das keine Kleinigkeit, weil damit vom ersten Training an mit einem breiten Kader gearbeitet werden kann. Bewegung wird es im Sommer trotzdem geben. Drei Spieler verlassen den Verein, drei neue kommen dazu. Namen oder Details wollte der Obmann aber noch nicht nennen. Darüber wolle er erst sprechen, "wenn die Transferperiode zu Ende ist". 

Respekt für Feldkirchen, ruhiger Blick nach vorne

Interessant fiel auch Uggowitzers Blick auf die Konkurrenz aus. Nach der stärksten Mannschaft der Saison gefragt, nannte er den SV Feldkirchen ohne langes Überlegen. "Weil er spielerisch für mich die beste Mannschaft war", lautete seine klare Begründung. Für den eigenen Verein steckt darin auch ein Maßstab. Maria Gail hat als Aufsteiger eine Saison erlebt, in der nicht von Beginn an alles leicht lief, in der sich die Mannschaft aber laut ihrem Obmann immer besser zurechtfand. Mit einer intakten Stimmung, vielen jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, einem unveränderten Betreuerteam und aktuell fitten Spielern startet der Verein nun in die Vorbereitung.