In der 1. Klasse Ost hat Magdalensberg die Saison auf Rang fünf beendet und damit die eigene Vorgabe erfüllt. Trainer Patrick Karl Kaiser zieht deshalb eine ruhige, aber klare Bilanz. Ein Top-fünf-Platz soll auch in der neuen Spielzeit wieder das Ziel sein. Die Basis dafür sieht der Coach in Dingen, die im Verein seit Monaten tragen: Kollektiv, Zusammenhalt und der Wille, in jedem Spiel das Maximum herauszuholen.

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Ein Blick auf den Saisonverlauf zeigt, warum Kaiser mit der Entwicklung zufrieden ist. Magdalensberg startete auf Rang zehn, arbeitete sich dann aber nach und nach nach vorne und war schon rund um die zwölfte und dreizehnte Runde sogar auf Platz drei zu finden. Danach pendelte die Mannschaft über lange Strecken zwischen Rang vier und sechs, ehe am Ende Platz fünf mit 43 Punkten feststand. Gerade diese Konstanz im oberen Mittelfeld passt zu Kaisers Rückblick. Der Trainer sagt: "Wir haben viel gelernt, viel erlebt und werden unsere Tugenden beibehalten." Dazu passt auch die Schlussphase der Saison. Aus den letzten fünf Partien holte Magdalensberg vier Siege, gewann bei den SAK Amateuren mit 1:0, beim ASC St. Paul mit 4:2, beim SV Eitweg mit 4:1 und schloss mit einem 3:1 gegen KAC 1909 1b ab. Nur gegen den SV Ruden setzte es in diesem Abschnitt ein 0:2.
Wenn Kaiser über seine Mannschaft spricht, rückt er nicht einzelne Spieler in den Mittelpunkt, sondern immer die Gruppe. Genau das ist für ihn auch die größte Stärke dieser Saison gewesen. "Unsere Tugenden sind nach wie vor das Kollektiv, der Zusammenhalt und der unbedingte Wille, in jeder Partie das Beste zu geben", sagt der Trainer. Das ist keine leere Floskel, sondern die Linie, an der sich Magdalensberg weiter orientieren will. Auch die Stimmung rund um die Mannschaft beschreibt Kaiser entsprechend positiv. "Sehr gut, da wir unser Ziel, einen Top-fünf-Platz, erreicht haben. Das wird auch das Ziel für die neue Saison sein", erklärt er. Dass er zusätzlich betont, menschlich sei bei seiner Mannschaft "sowieso alles top" und sportlich würden "alle an einem Strang ziehen", unterstreicht das Bild einer eingespielten Gruppe, die ihren Weg eher über Geschlossenheit als über große Einzelgeschichten geht.
Vieles deutet darauf hin, dass Magdalensberg im Sommer bewusst auf Kontinuität setzt. Kaiser kündigt keine großen Veränderungen an, weder rund um die Mannschaft noch im Kader. "Das Umfeld bleibt gleich. Der Kader bleibt weitestgehend auch gleich. Wir werden junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in unsere erste Mannschaft integrieren, denn in Wahrheit sind genau diese Spieler die Zukunft des Vereins", sagt er. Auch bei der Personalsituation klingt der Coach entspannt. "Alle sind so weit fit. Einen verletzten Spieler haben wir, aber er wird sich so schnell wie möglich zurückmelden." Der Weg für die kommende Saison ist damit klar umrissen: bewährte Struktur, derselbe Anspruch und dazu frische Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs. Dass Kaiser mit Blick auf die vergangene Spielzeit einem Konkurrenten noch ein Lob mitgibt, passt ebenfalls ins Bild. Besonders beeindruckt hat ihn "der SK Kühnsdorf, da sie ihrer Favoritenrolle zum Aufstieg natürlich gerecht wurden, aber wir haben in Spiel 2 gesehen, dass wir voll mithalten konnten". "Für uns heißt das im Umkehrschluss aber nicht, kleiner zu denken. Ein Platz im oberen Tabellendrittel soll kein einmaliger Ausreißer bleiben, sondern wieder die Marke sein, an der sich die Mannschaft messen soll", sagt Kaiser.