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"Die Mannschaft hat über die ganze Saison zusammengehalten" – Rodler ordnet Galliziens Aufstieg ein

SV Gallizien

Nach einer starken Saison in der 1. Klasse Ost hat der SV MAWI BAU K&K Küchen Gallizien als Zweiter den Sprung in die Unterliga geschafft. Co-Trainer Josef Christoph Rodler spricht von einer Mannschaft, die über Monate zusammenstand, und von jungen Spielern, die Verantwortung übernommen haben. Entscheidend war für ihn die Steigerung auswärts in der Rückrunde. Jetzt richtet Gallizien den Blick nach vorne: Vorbereitung ab 26., Kontinuität im Trainerteam – und der Wunsch, die Fans mitzunehmen.

Bällesack

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Stabiles Frühjahr und eine klare Handschrift: Gallizien belohnt sich

Der Weg in die Unterliga war kein Sprint, sondern saubere Arbeit über die gesamte Saison. Gallizien mischte früh vorne mit und blieb über weite Strecken in den Toprängen, am Ende reichte es mit 54 Punkten zu Rang zwei – nur zwei Zähler hinter Kühnsdorf. Für Co-Trainer Josef Christoph Rodler war die Basis klar: "Die Mannschaft hat über die ganze Saison zusammengehalten, auch als es einmal nicht so gut gelaufen ist." Vor allem die Jungen gaben dem Team Schub: "Die Jungen haben sich super integriert und sind zu Stammspielern geworden." Ein Knackpunkt lag aus seiner Sicht in der Ferne – und wurde behoben: "Verbesserungswürdig war unser Auswärtstrend. Den haben wir in der Rückrunde verbessert. Deswegen durften wir jetzt in die Unterliga aufsteigen." Die Stimmung nach dem Ziel? Rodler bringt es schlicht auf den Punkt: "Nach so einem Jahr mit so vielen jungen Spielern aufzusteigen, da kann die Stimmung nur super sein."

Personal und Plan: Oldie bleibt, Student pausiert, Trainerteam macht weiter

Die Kaderlage ist zum Start in den Sommer klar umrissen. Eine wichtige Personalnachricht sorgt intern für Rückenwind: "Hervorzuheben ist unser Oldie Thomas Peterz. Er hängt noch eine Saison dran", berichtet Rodler – eine Entscheidung, die der Gruppe spürbar gutgetan hat. Fix ist auch ein vorübergehender Abgang: "Markus Sparouz macht wegen seines Studiums eine Pause, ein Jahr oder zwei – das wissen wir noch nicht genau." Weitere Zu- oder Abgänge werden erst später kommuniziert. Positiv: "Wir haben aktuell keine verletzten Spieler. Der Kader ist topfit und wir starten am 26. in die Vorbereitung auf die Unterliga." Auch abseits des Rasens setzt Gallizien auf Beständigkeit: "Cheftrainer Mario Petschnik und ich bleiben an Bord. Wir machen auf jeden Fall noch eine Saison. Im Vorstand bleibt alles beim Alten." Diese Kontinuität soll helfen, die nächste Stufe ruhig und konzentriert anzugehen.

Respekt für die Konkurrenz und ein klarer Auftrag an Fans und Team

Rodler nutzt den Rückblick auch, um Konkurrenten fair zu würdigen. "Am schwersten zu bespielen ist für mich Magdalensberg. Da haben wir uns zweimal richtig schwergetan", sagt er. Den neuen Meister nimmt er als Messlatte mit: "Kühnsdorf ist nicht umsonst Meister geworden." Und ein Sonderlob geht an den Vierten der Endtabelle: "Eisenkappel gratuliere ich – mit so einem kleinen Kader Vierter zu werden, das verdient Respekt." Der Blick nach vorne bleibt bodenständig: "Wichtig wird sein, dass der Zusammenhalt jetzt für die Unterliga da ist." Dazu zählt für Rodler auch das Umfeld: "Es wäre schön, wenn die Fans weiter so treu sind und wieder zuschauen kommen, auch jetzt in der Unterliga." Gallizien will den Schwung mitnehmen – mit derselben Nähe zur Basis, die den Aufstieg ermöglicht hat.