Neustart mit Rückenwind beim 1. Klasse Ost-Klub SV Eitweg: Nach Platz zwölf und 26 Punkten in der abgelaufenen Saison blickt Co-Trainer Dietmar Mörtl zuversichtlich nach vorne. Die Stimmung sei „perfekt“, der Kader erhält gezielte Verstärkungen und an der Linie übernimmt Markus Pöcheim. Gleichzeitig verabschiedete man Cheftrainer Pascal Mörtl – gemeinsam und mit großer Beteiligung. Die Richtung für die neue Saison ist klar formuliert: weg vom Tabellenkeller, hin zu einem sicheren Mittelfeldplatz.

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Dietmar Mörtl zieht ein positives Fazit der vergangenen Monate. „Die Rückrunde hat sehr gut funktioniert. Das System hat eingeschlagen“, sagt der Co-Trainer und ordnet ein, worauf es heuer vor allem ankam: „Wir sind unseren Weg mit den jungen Spielern weitergegangen und sind trotzdem nicht abgestiegen. Das war unser primäres Ziel.“ Am Ende stehen 26 Punkte und Rang zwölf – kein Grund zum Feiern, aber ein Beleg dafür, dass die Richtung stimmt. Vor allem die Sprünge der Talente machen Mörtl Mut: „Ich will keinen einzeln herausheben, aber die Jungen haben Fuß gefasst, mitgezogen und sich sportlich wie menschlich sehr gut weiterentwickelt.“ Dass die Stimmung im Verein trägt, zeigte sich zuletzt auch abseits des Platzes: „Wir haben den Abschied vom Trainer zelebriert. Es waren rund 40 Spieler aus der Kampfmannschaft und der Challenge-Mannschaft dabei. Die Stimmung kann nicht besser sein.“
Sportlich setzt Eitweg auf gezielte Verstärkungen – und auf bekannte Gesichter. „Wir haben in der Innenverteidigung, im offensiven Mittelfeld und auf beiden Flügeln nachgelegt“, erklärt Mörtl und nennt die Neuen beim Namen: „Marcel Fritzl, Rafael Fritzl, Michael Ebner und Jakob Riegler.“ Drei davon haben eine besondere Geschichte: „Die ersten drei haben alle in Eitweg angefangen und kommen zurück, um uns zu stabilisieren und im Mittelfeld, vielleicht sogar im vorderen Mittelfeld, mitzuspielen.“ Ein Abgang steht ebenfalls fest: „Es gibt einen Abgang, das ist Julian Gillig“, sagt Mörtl ohne Umschweife. Die Linie ist damit klar: Breite und Konkurrenz beleben die Mannschaft, die Jungen sollen weiter Minuten sammeln – flankiert von Rückkehrern, die den Platz und die Leute kennen. Oder, wie es der Co-Trainer zusammenfasst: „Für die neue Saison haben wir uns auf gewissen Positionen verstärkt. Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“
Auch auf der Bank stellt sich Eitweg neu auf. „Cheftrainer Pascal Mörtl nimmt sich eine Auszeit, er ist zurückgetreten. Als neuer Trainer ist Markus Pöcheim installiert worden“, berichtet Dietmar Mörtl. Für Pöchi ist es die erste Station im Erwachsenenfußball – ein Schritt, den der Co-Trainer bewusst eng begleitet: „Ich stehe ihm zur Seite als Co-Trainer. Wir werden schauen, dass wir die Jugend weiterentwickeln und den Verein festigen.“ Der Maßstab für den Anspruch kommt aus der Liga selbst: „Am meisten beeindruckt hat mich der Meister Kühnsdorf. Die haben Spieler in ihren Reihen, die von der Qualität her in der ersten Klasse nichts verloren haben und sind souverän Meister geworden.“ Eitweg will nicht kopieren, aber lernen: klare Abläufe, ruhiges Verteidigen, Chancen nutzen. Und bei allem Neuanfang vergisst man den Vorgänger nicht: „Ich möchte mich noch einmal herzlich bei Pascal Mörtl für die zwei Jahre bedanken. Schade, dass er die Früchte seines Aufbaus jetzt nicht erntet.“ Mit diesem Mix aus Dank, Aufbruch und guter Stimmung startet Eitweg in den Sommer – mit dem festen Plan, in Ruhe zu arbeiten und die Tabelle künftig von weiter oben zu betrachten.