In der 1. Klasse West hat Ex-Coach Erich Rudolf Knaller bestätigt, dass er beim SV "Malerei Delic GmbH" Baldramsdorf nicht mehr im Amt ist. Die Übergabe an Martin Holzer erfolgte mit dem letzten Meisterschaftsspiel, weitere Änderungen gebe es nicht. Baldramsdorf beendete die Saison als Zwölfter mit 19 Punkten. Ein ruhiger Wechsel, der nach einer langen Spielzeit den Blick auf einen geordneten Neustart freimacht.

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Als wir Erich Rudolf Knaller telefonisch erreichten, machte der langjährige Betreuer der Baldramsdorfer keine großen Worte, sondern stellte die Lage rasch klar. "Ich bin nicht mehr Trainer", sagte er nüchtern. Auf Nachfrage ergänzte er: "Ich bin Ex-Trainer, Martin Holzer ist der neue Trainer." Die Übergabe sei bereits erfolgt, und zwar "mit dem letzten Meisterschaftsspiel". Auch sonst gab es laut Knaller keine größeren Umbrüche: "Ansonsten ist im Verein alles gleich geblieben." Eine inhaltliche Rückschau wollte er nicht geben – der Fokus liegt spürbar auf einer sauberen, geräuschlosen Staffelübergabe, die dem Team Ruhe für die nächsten Schritte verschafft.
Sportlich war die Saison für Baldramsdorf ein zähes Stück Arbeit, was ein Blick auf die Platzierungsreihe zeigt. Nach Runde eins lag die Mannschaft auf Rang acht, danach pendelte sie fast durchgehend zwischen elf und zwölf. Vor allem ab dem fünften Spieltag festigte sich der zwölfte Platz immer mehr; nur punktuell ging es noch einmal auf elf hinauf, etwa um die Runden acht und zehn. Am Ende stehen 19 Punkte und Tabellenrang zwölf – eine Bilanz, die für Stabilität sorgte, das sichere Mittelfeld aber außer Reichweite ließ. Genau in dieses Bild passt ein ruhiger Übergang an der Seitenlinie.
Klar ist: Der neue Trainer übernimmt einen Kader mit vielen bekannten Gesichtern und einigen Optionen. Auf der Spielerliste finden sich unter anderem Belmin Dzafic, Mario Habunek, Javid Safarov, Lukas Zweibrot, Mika Klösch, Philipp Ronacher, Christoph Brunner, Jörg Obertaxer, Tobias Feichter, Christoph Gfrerer, Gregor Rogl oder Maximilian Walcher – und noch zahlreiche weitere Namen. Der Ligakalender gibt dafür einen Rahmen: Die Frühjahrssaison läuft bis 20. Juni, der Herbst beginnt am 1. August. Die Sommerpause bietet Zeit, Gespräche zu führen, Rollen zu klären und die Vorbereitung zu strukturieren – ruhig, sachlich und Schritt für Schritt, damit der Start in den neuen Abschnitt gelingt.