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"Wir brauchen keine Stars" – Marktl erklärt Lurnfelds Transferkurs

FC Lurnfeld

Der FC Lurnfeld blickt in der 1. Klasse West auf eine kompakte Saison zurück: Platz sechs mit 38 Punkten, oft nur Nuancen von Rang drei entfernt. Trainer Bernhard Marktl spricht von Zufriedenheit, setzt im Sommer aber klare Akzente: Kader zusammenhalten, punktuell verstärken und die Neuen rasch einbauen. "Wir brauchen keine Stars", sagt er, "sondern Spieler, die zur Mannschaft passen." Trainingsstart ist am 26. Juni, der Fokus liegt wegen zweier Cup-Termine auf schneller Integration.

Nahaufnahme der Beine von Spielern beim Training

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Saisonrückblick und Stimmung im Verein

Bernhard Marktl blickt auf die jüngste Phase nüchtern und zufrieden zurück. "Wir sind mit dieser Saison zufrieden. Zwischen drittem und sechstem Platz ist es eng hergegangen, und das spiegelt unsere Leistung wider", sagt der Trainer. Das passt auch zum Verlauf: In den ersten Runden mischte Lurnfeld oben mit, ehe sich das Team über weite Strecken zwischen Rang drei und fünf einpendelte und schließlich als Sechster abschloss. Wichtig war ihm aber nicht nur die Tabelle. "Die Stimmung ist sehr gut im Verein und in der gesamten Mannschaft", betont er und verweist auf eine gelungene Abschlussveranstaltung mit 15 oder 16 Spielern am Wochenende. Für Marktl ist diese Basis entscheidend, weil das Team im abgelaufenen Jahr erst zusammenwachsen musste: eine neue Mannschaft, viele frische Gesichter – und nun ein stabiles Gerüst für den nächsten Schritt.

Kader steht – punktuelle Verstärkungen und neuer Nachwuchsleiter

Für den Sommer hat Marktl die Hausaufgaben klar sortiert. "Das Erste war, mit allen bestehenden Spielern die Verträge zu verlängern. Das wurde erfolgreich durchgeführt", erklärt er. Abgänge gibt es keine, einige Neuzugänge sind bereits fix, weitere zwei bis drei werden noch verhandelt. Die Richtung ist bewusst gewählt: "Wir brauchen keine Stars, sondern Spieler, die zur Mannschaft passen." Gemeinsam mit dem Sportdirektor habe man Profile definiert und die Kandidaten früh kontaktiert. "Zwei Spieler mit Unterliga-Erfahrung sind fix und werden uns sicher weiterhelfen", so Marktl. Auch abseits des Platzes ist eine Weiche gestellt: "Ich bin Nachwuchsleiter-Stellvertreter, und Ulrich Didyk ist der neue Nachwuchsleiter, weil der vorherige nach jahrelang sehr guter Arbeit aufgehört hat." Für den Coach ist klar: Kontinuität im Kader und klare Rollen sollen den nächsten Entwicklungsschritt ermöglichen.

Vorbereitung, Verfügbarkeit und Zielsetzung

Die Vorbereitung wird pragmatisch angelegt. "Wir werden nicht viele Testspiele machen, da im Juli schon zwei Cup-Spiele sind", erklärt Marktl. Entscheidend sei der frühe Start am 26. Juni und die schnelle Eingliederung der Neuen: "Wichtig ist, dass wir bald anfangen und die neuen Spieler so rasch wie möglich in die Mannschaft integrieren." Personell klingt es zuversichtlich: "Ein, zwei angeschlagene Spieler sind bis zum Trainingsstart wieder fit. Im Juli fehlen ein, zwei wegen Arbeit oder Urlaub." Sportlich bleibt der Anspruch hoch. "Wir wollen ganz vorne mitspielen und wir haben die Qualität – wir müssen sie auf den Platz bringen." Dass das Niveau dicht ist, zeigte die Saison: "Es gibt keinen leichten Gegner. Dass Gitschtal eine halbe Saison und Egg eine halbe Saison so gut performen, war so nicht erwartbar." Und an die Anhänger richtet er einen klaren Appell: "Wir brauchen jede Unterstützung und jeden Fan bei jedem Heim- und Auswärtsspiel."