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„Wir wollen die beste Rosental-Mannschaft sein“ – Thun-Hohenstein richtet Ludmannsdorf neu aus

SV Ludmannsdorf

Beim Unterliga Mitte-Achten hat sich in den vergangenen Wochen viel getan: Der neue Coach des SV ASKÖ Holzbau Gasser Ludmannsdorf, Wolfgang Thun-Hohenstein, hat die ersten Einheiten und Eindrücke gesammelt und zieht ein klares erstes Fazit. Nach Rang acht und 37 Punkten blickt Ludmannsdorf mit frischem Schwung nach vorne. „Ich bin sehr positiv eingestellt“, sagt der Trainer. Die Stimmung sei top, die Kaderplanung weit fortgeschritten, verletzte Leistungsträger kehren zurück. Und über allem steht ein klarer Weg: mehr Jugend, mehr Rosental, mehr Identität und noch mehr Team.

Fußball mid kantigem Desin in Weiß, Schwarz und Neonfarben auf Rasen

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Neuer Mann an der Linie, positive erste Wochen

Wolfgang Thun-Hohenstein ist erst seit kurzem Cheftrainer in Ludmannsdorf, hat die letzten beiden Saisonspiele betreut und die vergangenen Wochen genutzt, um anzukommen. „Ich bin erst seit kurzem Trainer in Ludmannsdorf. In den letzten drei, vier Wochen habe ich vor allem die Mannschaft, den Verein und das Umfeld kennengelernt. Ich bin sehr positiv eingestellt“, erklärt er. Besonders betont er die Atmosphäre im Klub: „Die Stimmung in der Mannschaft ist ausgezeichnet. Auch im Verein ist die Stimmung sehr gut. Ludmannsdorf hat einen sehr gut organisierten Vorstand und ein hervorragendes Umfeld für die Unterliga.“ Thun-Hohenstein spürt Rückhalt und Ruhe im Alltag: „Ich bin der neue Trainer, sonst bleibt alles gleich. Ich fühle mich wohl und sehe positiv in die Zukunft.“

Kader steht weitgehend, Ausfälle kehren zurück

Während der Coach die Abläufe verfeinert, hat der Verein hinter den Kulissen vorgearbeitet. „Unser Sektionsleiter Roman Weber leistet mit seinem Team ganze Arbeit. Beim letzten Spiel hat er 90 Prozent der Mannschaft schon fixiert“, lobt Thun-Hohenstein. Komplett abgeschlossen ist das Puzzle noch nicht: „Es wird ein, zwei Veränderungen geben, die wir in den nächsten Wochen finalisieren.“ Sportlich hilfreich: Die Personalsorgen zum Schluss der Saison sollen bald Geschichte sein. „Wir hatten in den letzten zwei Spielen einige wichtige Ausfälle, die jetzt alle genesen sind und am 30. Juni zum Training erwartet werden“, sagt der Trainer. Der Plan für die Vorbereitung steht: „Wir sind bestens vorbereitet. Die Spiele sind geplant, es ist alles angerichtet.“

Der Rosentaler Weg: Junge rein, Identität schärfen

Inhaltlich macht der neue Coach die Richtung klar: mehr Tempo in den Beinen, mehr Eigengewächse am Platz. „Meine Schwerpunkte liegen im körperlichen Bereich“, kündigt Thun-Hohenstein an. Gleichzeitig soll der Kader regionaler und jünger auftreten: „Wir haben zu unseren guten jungen Spielern die richtige Mischung an routinierten Spielern . Unser gemeinsames Ziel ist es, noch mehr junge Spieler  in die Mannschaft einzubauen. Es sollen einige regionale Spieler spielen. Das ist der Zukunftsweg von Ludmannsdorf.“ Auch die Messlatte für die Tabelle setzt der Trainer bewusst nicht zu niedrig, ohne zu überdrehen: „Als Verein wollen wir als beste Rosentalmannschaft abschließen und uns in die Nähe der Top Fünf bewegen – und noch mehr eigene Junge in die Kampfmannschaft einbauen.“

Blick auf die Konkurrenz und den Start

Seine ersten Eindrücke im Unterhaus hat Thun-Hohenstein ebenfalls gesammelt und sie schärfen den Blick für das, was auf Ludmannsdorf wartet. „Ich war nur bei zwei Spielen auf der Bank: Wölfnitz und Zell“, erzählt er. „Es tut mir direkt leid, dass Wölfnitz nicht aufgestiegen ist – eine hervorragende Mannschaft. Zell war Derby, das war interessant.“ Für Ludmannsdorf bedeutet das: lernen, zulegen, dranbleiben. Der Trainer bleibt bodenständig, aber zuversichtlich. „Ich hoffe einfach auf eine gute Zusammenarbeit – im Verein und rundherum. Wir sind bereit.“ Mit voller Kabine zum Trainingsauftakt am 30. Juni, klaren Schwerpunkten und dem Rosentaler Weg vor Augen ist der Startschuss gesetzt.