In der Unterliga Mitte kämpfte DSG Ledenitzen bis zuletzt um den Klassenerhalt – am Ende reichte es nicht. Ex-Trainer Ivan Drmac blickt nüchtern zurück: „Wir waren in vielen Matches auf Augenhöhe, konnten aber die nötigen Punkte leider nicht einfahren.“ Verletzungen, Pech und zu wenig Ertrag prägten eine Saison, die im Abstieg endete. Nach dem letzten Heimspiel trennte man sich einvernehmlich. Während sich der Verein neu aufstellt, zieht Drmac einen persönlichen Schlussstrich und schaut optimistisch nach vorne.

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Ledenitzen erlebte eine wechselhafte Spielzeit, in der kurze Aufs und längere Abs die Tabelle prägten. Zwischenzeitlich fanden sich die Kärntner sogar um Platz neun bis elf wieder, ehe es Schritt für Schritt nach unten ging – schlussendlich stand Rang 15 und 17 Punkte zu Buche. Drmac fasst das Grundgefühl zusammen: „Wir hatten sehr gute Matches, haben aber leider die Ergebnisse nicht einfahren können und in vielen Situationen war das Glück nicht auf unserer Seite.“ Genau dieses Missverhältnis zwischen Auftritt und Ausbeute zog sich durch viele Wochen. An der Einstellung wollte er keinen Zweifel lassen: „Man kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Charakterlich ist es ein richtig lässiger Haufen.“
Als einer der Hauptgründe für das verpasste Ziel sind die zahlreichen Ausfälle zu nennen. Drmac spricht offen an, wie früh und wie hart es sein Team traf: „Wir haben viele Leistungsträger gehabt, die sich teilweise schwere Verletzungen zugezogen haben. Diese haben wir die ganze Frühjahrssaison schmerzlich vermisst.“ Damit fehlten Optionen – und es fraß an der Stimmung: „Das hat der Moral nicht geholfen und es war schwieriger, das Ziel Klassenerhalt zu erfüllen.“ Einzelne Namen wollte er bewusst nicht herausheben: „Ich kann nur ein pauschales Lob für das ganze Team ausstellen. Die Jungs sind charakterlich schwer in Ordnung und haben jedes Training & Match ihr Bestes gegeben.“ Den Takt an der Spitze gaben für ihn andere vor: „Vorne waren Sirnitz, Landskron, Feldkirchen und Wölfnitz zu nennen. Da ist die Kaderbreite da, deswegen stehen sie da, wo sie stehen.“
Die Wege trennten sich ohne Zerwürfnisse. „Mit dem Verein war ausgemacht, dass wir nach dem letzten Match die Zusammenarbeit beenden“, erklärt Drmac. „Wir haben die gesteckten Ziele – in der Klasse zu bleiben – nicht erreicht. Deswegen haben wir uns entschieden, im Guten auseinanderzugehen. Ich persönlich freue mich auf eine neue Herausforderung und wünsche den Jungs alles Gute.“ Seit dem letzten Heimspiel gegen Landskron ist er nicht mehr im Amt. Zur Nachfolge sagt er: „Soweit ich weiß, gibt es einen ehemaliger Nachwuchstrainer aus Nachfolger.“ Der Klub bereitet im Sommer eine komplette Neuaufstellung vor, sogar eine Kooperation steht im Raum. Zum Abschied war ihm eines wichtig: „Ich habe mich beim DSG Ledenitzen sehr wohl gefühlt. Es ist ein familiäres Umfeld. Ich wünsche allen im Verein alles Gute – man sieht sich im Leben immer zweimal.“