Spielberichte

Rene Knauder (Obmann FC Mondi Frantschach): "Entscheidend war das 3:1"

SV Reichenfels
FC Frantschach

Derby, enge Kiste und am Ende die bessere Effizienz: In der 2. Klasse D setzte sich der SV Reichenfels gegen den FC Mondi Frantschach mit 3:2 durch. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, doch Reichenfels nutzte die Chancen konsequenter. Frantschach-Obmann Rene Knauder lobte Kampf und Glauben seiner Mannschaft, sprach aber auch Klartext: Aus seiner Sicht gab das 3:1 den Ausschlag. Reichenfels bleibt damit stabil im Mittelfeld, Frantschach verpasste ein Remis knapp – trotz großer Moral bis zum Schluss.

Fußballtor

Foto von Mike Robinson auf Unsplash

Ausgeglichenes Derby, spätes 1:0 – und die schnelle Antwort nach der Pause

Das Duell hielt zunächst, was man sich von einem Derby erhofft: viel Einsatz, wenig Räume, lange ohne Tor. Erst kurz vor dem Seitenwechsel fand Reichenfels den Schlüssel. In Minute 41 drückte Martin Pirker den Ball zum 1:0 über die Linie – ein Treffer, der dem Heimteam Rückenwind gab und den 1:0-Pausenstand absicherte. Frantschach kam aber mit frischem Schwung aus der Kabine und meldete sich gleich zurück: Philipp Christian Stocker stellte in der 52. Minute auf 1:1. Genau zu diesem Bild passte die Einschätzung von Frantschach-Obmann Rene Knauder: „Es war für ein Derby grundsätzlich ausgeglichen. Reichenfels hat seine Chancen gut genutzt, obwohl wir mehr Spielanteile hatten.“ Sein Tenor: Die Gäste waren im Spiel, nur die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte zu oft.

Doppelschlag der Hausherren, sofortige Antwort der Gäste – das 3:1 bleibt der Knackpunkt

Nach dem Ausgleich blieb die Partie offen, doch Reichenfels fand erneut den richtigen Moment. Mike Johann Penz brachte die Hausherren in der 65. Minute wieder in Front – 2:1. Zehn Minuten später erhöhte Simon Liebmann auf 3:1 (75.), und genau dieser Treffer wog schwer. Zwar schlug Frantschach praktisch im Gegenzug zurück, als Patrick Oliver Weissegger nur eine Minute später zum 3:2 per Kopf traf, doch am Ende blieb es beim knappen Heimsieg. Knauder ordnete die entscheidende Phase deutlich ein: „Entscheidend war das 3:1. Dadurch haben sie am Ende ein Tor mehr geschossen als wir.“ Trotz des Rückstands gab seine Elf nie auf: „Wir haben über neunzig, eigentlich fünfundneunzig Minuten den Glauben nie verloren – an die drei Punkte oder zumindest ans Unentschieden.“

Kampfgeist und Teamgeist stimmen – Effizienz fehlt, Schiedsrichter mit starker Linie

In der Analyse sprach Rene Knauder die größte Baustelle offen an: „Grundsätzlich hat einfach nur ein Tor gefehlt, und wir müssen unsere Chancen besser ausspielen.“ Positiv sah er vor allem den Auftritt als Einheit: „Besonders positiv ist der Kampfgeist über neunzig Minuten, den der neue Trainer der Mannschaft schon mitgibt. Bei uns zählen alle Kaderspieler, wir sind ein Verein und eine Mannschaft.“ Auch für das Gespann gab es Lob: „Die Leistung des Schiedsrichters war sehr lobenswert, auf beiden Seiten eine gute Linie. Strittige Szenen gab es weniger.“ Blickt man auf die Tabelle, passt das Ergebnis ins Bild: Reichenfels steht mit 30 Punkten solide auf Rang sechs, Frantschach hält bei 15 Zählern auf Platz neun. Für die Gäste heißt das: Moral und Zusammenhalt mitnehmen, im letzten Drittel zielstrebiger werden – dann zahlt sich der Aufwand auch wieder in Punkten aus.

2. Klasse D: Reichenfels : Frantschach - 3:2 (1:0)

  • 76
    Patrick Oliver Weissegger 3:2
  • 75
    Simon Liebmann 3:1
  • 65
    Mike Johann Penz 2:1
  • 52
    Philipp Christian Stocker 1:1
  • 41
    Martin Pirker 1:0