In der 2. Klasse D hat SV Viktoria Viktring gegen SC Diex mit 4:1 gewonnen, obwohl die Partie mit einem Eigentor nach wenigen Sekunden denkbar schlecht begann. Trainer Christian Sablatnig hob danach vor allem die Reaktion seiner Mannschaft hervor. Das schnelle 1:1 und 2:1 habe die Richtung vorgegeben, danach habe sein Team das Spiel klar unter Kontrolle gehabt.

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Der Nachmittag begann für SV Viktoria Viktring alles andere als angenehm. Schon in der 1. Minute lag die Heimelf nach einem Eigentor von Thomas Mayr 0:1 zurück, im Gespräch sprach Christian Sablatnig sogar von nur dreißig Sekunden bis zum Rückstand. Gerade deshalb war für den Trainer die Reaktion seiner Mannschaft der wichtigste Punkt des Spiels. „Wir haben das 0:1 nach dreißig Sekunden brutal gut weggesteckt“, sagte Sablatnig. Und genau das zeigte sich auch auf der Anzeigetafel. In der 3. Minute stellte Raphael Kassler auf 1:1, kurz darauf folgte schon die Wende. Das 2:1 durch Vadym Ukrainets in der 5. Minute war für Sablatnig der Moment, in dem die Partie kippte. „Dass wir sehr schnell auf das 0:1 kontern konnten mit dem 1:1, 2:1 nach fünf Minuten, das war sehr spielentscheidend“, hielt der Trainer fest. Besonders die Entstehung dieses Treffers blieb ihm hängen: Wie Sablatnig schilderte, tankte sich Youngster Elias Tuppinger über links durch und legte stark auf Vadym Ukrainets zurück.
Mit dieser frühen Antwort hatte SV Viktoria Viktring nicht nur den Rückstand repariert, sondern das Spiel auch rasch auf seine Seite gezogen. Sablatnig sprach davon, dass seine Mannschaft die Partie danach „total im Griff gehabt“ habe, und die erste Halbzeit stützt diese Einschätzung klar. In der 30. Minute legte Vadym Ukrainets mit seinem zweiten Treffer des Tages das 3:1 nach, nur drei Minuten später erhöhte Elias Joel Tuppinger auf 4:1. Damit war schon zur Pause eine deutliche Führung da. Nach dem Wechsel nahm SV Viktoria Viktring laut seinem Trainer zwar etwas Tempo heraus, an der Kontrolle änderte das aber nichts mehr. „In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft ein bisschen nachgelassen, aber wir haben keine Torchance zugelassen und auf das bin ich schon sehr stolz“, sagte Sablatnig. Gerade dieser Punkt gefiel ihm besonders, weil seine Mannschaft trotz des frühen Schocks ruhig blieb und defensiv kaum etwas anbot. Gleichzeitig sah der Trainer aber auch weiter Luft nach oben. „Luft nach oben haben wir sicher bei der Chancenverwertung“, meinte er, stellte der Leistung insgesamt aber ein sehr gutes Zeugnis aus.
Sablatnig sah den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften nicht nur in der frühen Reaktion, sondern auch in den Bedingungen, die seine Elf gut für sich nutzte. „Der entscheidende Unterschied war, dass wir auf unserem Platz, der sehr groß ist, diesen Vorteil sehr gut nutzen haben können, weil wir sehr großräumig spielen konnten“, erklärte der Trainer. Aus seiner Sicht kam SC Diex damit weniger gut zurecht, weil die Gäste andere Verhältnisse gewohnt seien. Trotzdem sprach Sablatnig dem Gegner ein ordentliches Spiel nicht ab. „Sie waren sehr robust, haben versucht, guten Fußball zu spielen“, sagte er über SC Diex. Für SV Viktoria Viktring steht damit nach vier Runden der vierte Sieg, und mit zwölf Punkten bleibt die Mannschaft ganz vorne dabei. Der klare 4:1-Erfolg war dabei vor allem eines: der Beleg dafür, wie schnell diese Mannschaft selbst einen denkbar schlechten Start wieder korrigieren kann.