In der 2. Klasse D hat SV Viktoria Viktring am Sonntag beim Eberndorfer AC einen klaren 4:0-Auswärtssieg eingefahren. Trainer Christian Sablatnig sah den Grundstein schon in der starken Anfangsphase gelegt, weil seine Mannschaft früh in Führung ging, vor der Pause auf 3:0 stellte und defensiv kaum etwas zuließ. Dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre, passte für ihn zum einzigen größeren Kritikpunkt dieses Nachmittags.

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Viktring machte von Beginn an klar, in welche Richtung sich diese Partie entwickeln sollte. Schon in der 4. Minute brachte Tobias Alexander Schaflechner die Gäste mit 1:0 in Führung, und genau dieser Start gefiel Sablatnig nach dem Spiel besonders gut. "Wir haben sehr druckvoll begonnen", sagte der Trainer, der seine Mannschaft über die gesamte erste Halbzeit klar im Vorteil sah. Nach dem ersten Treffer blieb Viktring das aktivere Team, erhöhte in der 23. Minute durch Rene Lorin auf 2:0 und legte nur zwei Minuten später durch Elias Joel Tuppinger das 3:0 nach. Deshalb fiel die Einordnung des Trainers trotz des deutlichen Vorsprungs noch nicht ganz ohne Zusatz aus: "Wir haben die erste Halbzeit klar dominiert und hätten höher als 3:0 führen müssen." Der Pausenstand war also klar, nach Ansicht des Trainers aber sogar noch schmeichelhaft für die Gastgeber.
Für Christian Sablatnig lag der Schlüssel zum Sieg nicht nur in der Zahl der Tore, sondern vor allem in der Art, wie seine Mannschaft früh Ruhe ins Spiel brachte und danach kaum etwas anbrennen ließ. "Das 1:0 ist immer das Wichtigste, weil man einfach Ruhe und Konstanz ins Spiel bringt", sagte der Viktring-Coach. Auch das 2:0 habe die Partie "gut in unsere Richtung gelenkt", wie er es formulierte. Dass er schon sehr früh ein gutes Gefühl hatte, begründete er mit dem gesamten Auftreten seiner Mannschaft. "Es war von Anfang an ein gutes Spiel meiner Mannschaft", erklärte Sablatnig. Besonders zufrieden war er mit dem Defensivverhalten. "Wir haben bis auf zwei, drei Weitschüsse keine Torchance zugelassen", sagte er. Gerade auswärts und auf einem Platz, den er als schwierig beschrieb, war das für ihn ein entscheidender Punkt. Eberndorf bescheinigte er dennoch eine engagierte Vorstellung: Der Gegner habe "aufopferungsvoll gekämpft" und versucht, trotz der Umstände guten Fußball zu spielen.
Nach dem 3:0 zur Halbzeit musste Viktring in der zweiten Hälfte nicht mehr alles nach vorne werfen, blieb aber weiterhin kontrolliert und sauber in der Ordnung. Sablatnig fasste diese Phase passend zusammen: "In der zweiten Halbzeit haben wir das Ergebnis verwaltet und noch das vierte Tor draufgelegt." Genau das passierte in der 75. Minute, als Vadym Ukrainets zum 4:0-Endstand traf. Ganz ohne Kritik wollte der Trainer den Auftritt trotz des klaren Erfolgs aber nicht stehen lassen. "Definitiv in der Chancenverwertung" sehe er noch Verbesserungspotenzial, weil seine Mannschaft "sicher wieder sieben, acht sehr gute Chancen nicht genutzt" habe. Gleichzeitig sprach er insgesamt von "einer reifen Leistung". Auch mit dem Unparteiischen war Sablatnig einverstanden: "Der Schiedsrichter war heute hervorragend." Für Viktring bedeutet der fünfte Sieg im fünften Spiel, dass die Mannschaft in der Tabelle der 2. Klasse D weiter ganz vorne bleibt. Die Form stimmt, auch wenn der Trainer trotz 4:0 noch genug Arbeit für die kommenden Wochen sieht.