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SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht: Obmann Lukas Koch: „Die beste Defensive war der Grundstein für die erfolgreiche erste Saisonhälfte“

SV Donau Klagenfurt

In der Kärntner Liga hat sich Lukas Koch, Obmann vom SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht, nach einer erfolgreichen ersten Saisonhälfte zu Wort gemeldet. Mit 32 Punkten aus 16 Spielen steht der Verein auf dem dritten Tabellenplatz – knapp hinter der Spitze. Die Mannschaft präsentiert sich stabil, geschlossen und taktisch diszipliniert – ein Spiegelbild der Arbeit des gesamten Vereins.

Duell zweier Spieler in grünen und weißen Trikots

Foto von Ian Taylor auf Unsplash

Defensive als Grundstein des Erfolgs

Koch hebt im Gespräch die Abwehrarbeit ausdrücklich hervor: „Die Defensive hat sicher gut funktioniert, wir haben die beste Defensive in der Kärntner Liga – achtmal zu null.“ Das eingespielte Kollektiv verleiht der Mannschaft Sicherheit; selbst in engen Phasen blieb SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht souverän und strukturiert. Die Stabilität ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Trainingsarbeit und klarer Prinzipien.

Personelle Veränderungen und Teamgefüge

Im Winter wurde punktuell am Kader gearbeitet. Werner Ambrosch verstärkt als neuer Tormann den Kader und unterstützt den jungen Einser David Holzer. Zudem schloss sich Bernd Spitzer als Co-Trainer an, der bereits mit dem Cheftrainer Kurt Stuck erfolgreich zusammengearbeitet hat. Im Gegenzug verließen Luca Götzinger, Matthias Neuwirth und Androw Ibrahim den Verein.

Auch im Betreuerstab gab es Bewegung: Der bisherige Co-Trainer Davor Hrstic wurde verabschiedet; ebenso Teambetreuer Wolfgang Suler. Koch betont dabei ausdrücklich den Anteil der ausgeschiedenen Betreuer an den Erfolgen der letzten Saison: „Das war sicher ein maßgeblicher Teil, dass wir letzte Saison nicht abgestiegen sind und das wir so einen Herbst hatten!“

Verletzungen und Ausblick

Schmerzlich trifft die Mannschaft der Ausfall von Leo Petzner, der sich im Heimspiel gegen Austria Klagenfurt zu Beginn der Saison an der Schulter verletzte und voraussichtlich bis Ende März pausieren muss. Abgesehen von kleineren Blessuren in der Vorbereitung ist das Team laut Koch weitgehend fit. Er schließt nicht aus, dass in den kommenden Wochen noch ein Neuzugang folgt, bleibt aber gelassen: „Alles in allem passt es schon.“

Der Teamgeist sei stark, das Miteinander auf und neben dem Platz stimme – ein entscheidender Faktor für den Erfolg. „Die Mannschaft ist so gut, weil die Mannschaft so gut funktioniert“, fasst er zusammen. Für die kommenden Wochen gilt es, auf die starken Auftritte aufzubauen und den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten. Koch bleibt dabei optimistisch – überzeugt, dass seine Mannschaft auch in der Rückrunde mit Stabilität und Zusammenhalt überzeugen kann. Schließlich hat die Donau nie jemand am Zettel. Daher haben wir keinen Druck.