Spielberichte

Christian Rauter: "Recht ausgeglichen" – KAC 1909 besiegt VST Völkermarkt 2:1

KAC 1909
VST Völkermarkt

Für Christian Rauter und den KAC 1909 war das Duell mit VST Völkermarkt geprägt von Balance, Geduld und einer klaren Steigerung nach der Pause. Rauter sprach von einem ausgeglichenen Spiel mit leichten Vorteilen für sein Team, betonte die Spielkontrolle und hob die Reaktion auf Anpassungen hervor. Zur Halbzeit stand es 0:0, in der 50. Minute geriet sein Team mit 0:1 in Rückstand (Torschütze: Lukas Alfred Sadnik), in der 64. Minute fiel das 1:1 (Torschütze: Manuel Wallner), ehe in der 90. Minute der 2:1-Siegtreffer gelang (Torschütze: Mihret Topcagic). Im Umfeld der Kärntner Liga hob der Coach die Intensität gegen den Ball und den Wert eigener Ballstaffetten hervor – gegen den aktuellen Tabellenzweiten, während sein Team auf Platz 13 rangiert.

Bällesack

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Ausgeglichen mit klaren Momenten auf beiden Seiten

Rauter ordnete die Partie als Duell auf Augenhöhe ein, in dem seine Mannschaft immer wieder am Führungstreffer klopfte: „Wir haben in der ersten Halbzeit die Stange getroffen, dazu gab es zumindest eine weiter Topchance auf unserer Seite.“ Gleichzeitig blieb Völkermarkt nach ruhenden Bällen gefährlich: „Nach Standards mussten wir ein-, zweimal aufmerksam verteidigen, unser junger Keeper & die restliche Mannschaft waren da aber stets zur Stelle.“ In der zweiten Hälfte blieb es offen, der KAC traf erneut Aluminium. Prägend war auch eine brenzlige Umschaltszene beim Stand von 1:1: „Es gab eine Drei-gegen-zwei-Situation in unsere Richtung, am Ende fehlte beim Spieler von Völkermarkt beim letzten Kontakt die Präzision.“ 

Mehr Ballkontrolle, Strukturwechsel und Intensität

Im Kern sah Rauter die Spielkontrolle bei seinem Team – trotz schwieriger Platzverhältnisse: „Wir hatten gefühlt mehr Ballbesitz und mehr Ballstaffetten, während Völkermarkt viel über hohe Bälle und zweite Bälle kam.“ Den Knackpunkt verortete er in der Anpassung nach der Pause: „In der ersten Halbzeit haben wir es nicht ganz so umgesetzt, wie wir uns das vorgestellt haben. Nach der Pause haben wir unsere Struktur verändert, waren viel griffiger im Spiel, präsenter gegen und mit dem Ball – dann haben wir uns leichter getan.“ Auch Körperspiel und Zweikampfführung überzeugten ihn: „Ich war mit meiner Mannschaft zufrieden, weil wir in beiden Bereichen richtig gut gearbeitet haben, speziell in der zweiten Halbzeit.“

Herausstechende Akteure und Ausblick

Einzelne Spieler rückten für Rauter besonders in den Fokus – ohne die Teamleistung zu schmälern: „Im Ballbesitz und gegen den Ball hatten wir heute einige überragende Auftritte, speziell hat mir aber die Leistung von unserem Maximilian Leipold imponiert. Die Mannschaft hat geschlossen gut verteidigt, unser junger Torhüter Marcel Niederdorfer lieferte eine tadellose, sehr kommunikative Partie.“

Für die nächsten Wochen setzt Rauter klare Schwerpunkte – mit Blick auf bessere Rahmenbedingungen (Platzverhältnisse): „Wenn wir den Ball haben, wollen wir in den dazugehörigen Spielphasen weiter hart arbeiten um die Qualität ständig zu steigern, auch wollen wir unser Spiel gegen den Ball beibehalten, weiterhin intensiv arbeiten um noch präziser werden. Abschließend wollen wir die gute Stimmung in der Kabine auch so beibehalten, die Jungs ziehen phänomenal mit. Ein riesiges Dankeschön auch an mein Trainerteam, speziell aber an unseren "Ule" (Anm. Athletiktrainer Christian Ulbing), der eine sensationelle Arbeit in der Vorbereitung geleistet hat und jetzt auch noch leistet."

Kärntner Liga: KAC 1909 : Völkermarkt - 2:1 (0:0)

  • 92
    Mihret Topcagic 2:1
  • 64
    Manuel Wallner 1:1
  • 50
    Lukas Alfred Sadnik 0:1