Co-Trainer Simon Sadnek ordnet den 1:0-Erfolg des SAK Klagenfurt gegen ASKÖ Köttmannsdorf ein: Bis zur 60. Minute dominierte sein Team, danach kippte die Partie etwas und Köttmannsdorf hatte eine riesige Ausgleichschance. In der Kärntner Liga spricht er von viel Einsatz, starker Defensivarbeit und kühlen Köpfen in der Schlussphase – mit dem Blick bereits auf das Stadtderby am Donauplatz.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Den Unterschied setzte eine Standardsituation: In der 30. Minute köpfte Sinan Samardzic nach einem Eckball zur 1:0-Führung ein, zur Halbzeit stand es 1:0. Ansonsten, so Sadnek, waren ruhende Bälle auf beiden Seiten nicht ausschlaggebend – umso wertvoller, dass dieser eine Eckball saß.
Bis zur 60. Minute hatte Klagenfurt das Spiel unter Kontrolle, danach übernahm Köttmannsdorf phasenweise das Kommando. Die Gäste kamen zu einer glasklaren Chance auf das 1:1, doch der SAK verteidigte entschlossen und brachte die knappe Führung mit viel Einsatz und dem nötigen Quäntchen Glück in der Schlüsselszene über die Zeit.
Es blieb ein faires Duell, unschöne Szenen gab es keine. Die Bedingungen im Welzenegg waren wie gewohnt top, rund 200 Zuschauer sorgten für einen stimmigen Rahmen. „Ja, wir schauen von Spiel zu Spiel“, sagt Sadnek nach sechs Zählern aus drei Partien – die Niederlage in Dellach schmerzt zwar noch, doch der Blick gilt bereits dem Klagenfurter Stadtderby am Donauplatz.