Nach dem Duell in der Kärntner Liga zwischen SV Sportastic Spittal und TSV Grafenstein ordnete das Trainerteam den Heimsieg klar ein. Es sprach von einem verdienten 2:1, hob die schnelle Antwort auf den Rückstand sowie die Entschlossenheit nach der Pause hervor und betonte den Teamgedanken – bei allem Respekt vor einem ambitionierten Gegner.

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Vor allem die Reaktion direkt nach dem frühen 0:1 blieb das Trainerteam bescheiden haften: „Positiv ist uns geblieben, dass wir nach dem 0:1-Rückstand rasch das 1:1 erzielt haben und in der zweiten Halbzeit das 2:1.“ In der 24. Minute traf Marco Raunegger zum 0:1, nur sechs Minuten später stellte Mohamadou Cassama in der 30. Minute mit dem 1:1 den Gleichstand her. Nach der Pause blieb Spittal geduldig – und wurde in Minute 74 belohnt, als Mersad Ramic mit dem 2:1 den Endstand fixierte. In Minute 83 sah Dennis Meschnik von TSV Grafenstein die Gelb-Rote Karte.
Die Analyse fiel differenziert aus: „Grafenstein hatte mehr Ballbesitz, Spittal mehr Torchancen.“ Weil die Mannschaft die gefährlicheren Szenen herausspielte, kam man zu einem klaren Urteil: „In Summe war es ein verdienter 2:1-Sieg für die Heimmannschaft, weil man auch mehr Torchancen als der Gegner hatte.“
Auf die Frage nach einem Mann des Spiels wollte Oswald keinen Einzelnen herausheben: „Nein, es zeichnet uns das Team.“ Zugleich zollte er dem Gegner Respekt: „Grafenstein war sehr ambitioniert und hat eine hochkarätige Mannschaft und ein starkes Trainerteam.“ Personell lief nicht alles nach Wunsch: Spittal musste auf Matthias Mitterdorfer, Miha Kostanjsek und Edin Sadikovic verzichten. Trotz dieser Ausfälle strahlten am Ende Zuversicht und Freude: „Wir werden jetzt unseren Sieg feiern.“