Spielberichte

Martin Töfferl nach VST-Völkermarkt-Sieg: „4:2 gegen ASCO ATSV Wolfsberg – Standards haben das Spiel entschieden“

VST Völkermarkt
ATSV Wolfsberg

Nach einem taktisch geprägten, kampfbetonten Duell zwischen VST Völkermarkt und ASCO ATSV Wolfsberg rückte Martin Töfferl den Fokus auf Balance, Kompaktheit und Standardsituationen. In der Kärntner Liga betonte der Trainer die Ausgeglichenheit im Ballbesitz, sprach von entscheidenden Details nach der Pause und hob die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. 

Rasen mit weißer Markierungslinie

Foto von Fabricio Trujillo bei Pexels

Vom frühen Zugriff zur ausgeglichenen ersten Hälfte

Völkermarkt fand energisch in die Partie und erarbeitete sich in den ersten fünfzehn Minuten Dominanz samt mehreren Halbchancen. Danach bekam Wolfsberg zunehmend Zugriff; über die gesamte erste Halbzeit sah der Trainer ein Chancenverhältnis auf Augenhöhe mit zwei Möglichkeiten höherer Qualität aufseiten der Gäste. Beim Ballbesitz herrschte aus seiner Sicht Gleichstand. Konsequenz eines intensiven ersten Durchgangs: Zur Pause stand es 0:0.

Standards öffnen das Spiel – der Dosenöffner nach dem Wechsel

Nach dem Wiederanpfiff verschob Völkermarkt die Statik mit engeren Abständen und konsequent gewonnenen zweiten Bällen. Der Trainer brachte es prägnant auf den Punkt: „Wir haben die ersten beiden Tore nach Eckbällen erzielt.“ Passend dazu fiel der Auftakt kurz nach der Pause: In der 49. Minute traf Mario Kuester zum 1:0, in der 55. Minute legte Lukas Sadnik zum 2:0 nach. Wolfsberg meldete sich in der 66. Minute durch Lukas Puff mit dem 2:1 zurück, doch Völkermarkt antwortete prompt: In der 68. Minute stellte Valentin Safran den alten Abstand zum 3:1 her. Später setzte Raphael Kogoj in der 84. Minute noch einen Akzent mit dem 4:1, ehe Marcel Stoni in der 89. Minute für Wolfsberg auf 4:2 verkürzte. 

Respekt für das Schiedsrichterteam, Fokus aufs Kollektiv

Auch nach einem intensiven Match fand der Trainer deutliche Worte des Respekts: „Aus unserer Sicht war es das beste Schiedsrichterteam, das wir im Frühjahr gehabt haben. Das würde ich auch sagen, wenn wir das Spiel verloren hätten.“ Eine individuelle Auszeichnung vergab er nicht; vielmehr stellte er die Geschlossenheit seiner Mannschaft in den Mittelpunkt. Für die nächste Aufgabe bleibt der Plan klar: die Abstände so halten, wie sie nach der Pause den Unterschied machten und die Arbeit gegen zweite Bälle weiter konsequent fortsetzen.

Kärntner Liga: Völkermarkt : Wolfsberg - 4:2 (0:0)

  • 89
    Marcel Maximilian Stoni 4:2
  • 84
    Raphael Christian Kogoj 4:1
  • 68
    Valentin Safran 3:1
  • 66
    Lukas Puff 2:1
  • 55
    Lukas Alfred Sadnik 2:0
  • 49
    Mario Michael Kuester 1:0