Spielberichte

Arno Paul Kozelsky (Trainer SC St. Veit): „Das 3:1 war die Entscheidung“

SV Spittal/Drau
SC St. Veit

Der SC St. Veit hat in der Kärntner Liga beim 3:1-Auswärtssieg gegen den SV Sportastic Spittal nach frühem Rückstand kühlen Kopf bewahrt. Nach dem 0:1 antworteten Nemanja Lukic und Doppelpacker Maximilian Trappitsch, der spät zum 3:1 nachlegte. Trainer Arno Paul Kozelsky vom SC St. Veit sprach von einer abgeklärten Vorstellung in einem intensiven Spiel und betonte: „Das 3:1 war die Entscheidung.“ Besonders hob er Willen und Mentalität seiner Mannschaft hervor.

Fußball mid kantigem Desin in Weiß, Schwarz und Neonfarben auf Rasen

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Früher Schock, dann Antwort: St. Veit dreht die Partie vor der Pause

Die Gastgeber erwischten St. Veit eiskalt. Schon in Minute 3 traf Mersad Ramic zum 1:0 für Spittal. „Wir sind gleich mit der ersten Aktion in Rückstand geraten“, schilderte Arno Paul Kozelsky. Danach übernahmen die Gäste zunehmend das Kommando. „Wir hatten viel Ballbesitz. Spittal hatte dann trotzdem die Chance aufs 2:0 in einer Umschaltsituation“, so der Trainer, der sein Team jedoch ruhig bleiben sah. Aus dem vielen Ballbesitz entstanden Möglichkeiten – und schließlich die Wende: In der 33. Minute glich Nemanja Lukic zum 1:1 aus, nur sechs Minuten später legte Maximilian Trappitsch das 1:2 (39.) nach. „Wir haben das Spiel vor der Pause gedreht und hätten vielleicht sogar das dritte Tor machen können“, haderte Kozelsky nur kurz, denn mit der 2:1-Führung zur Halbzeit war die Ausgangslage wieder aufseiten der Gäste.

Spittal drückt nach der Pause – Trappitsch setzt in Minute 77 den Stich

Nach dem Seitenwechsel kam Spittal mit Schwung aus der Kabine. „Zur zweiten Halbzeit war Spittal richtig gut“, anerkannte Kozelsky offen. Seine Elf blieb jedoch stabil und lauerte auf den nächsten Treffer. „Wir hätten wahrscheinlich auch das dritte Tor machen können“, sagte der Coach – gemeint: den Sack früher zumachen. Die endgültige Entscheidung hob sich St. Veit für die Schlussphase auf. In der 77. Minute stellte erneut Maximilian Trappitsch auf 1:3. Kozelsky beschrieb das Tor so: „Maxi Trappitsch ist lästig geblieben, hat dem Verteidiger den Ball abgenommen und das Eins-gegen-eins gegen den Tormann hineingeschoben.“ Mit diesem Treffer war die Partie gelaufen; Spittal kämpfte weiter, fand aber kein Durchkommen mehr gegen die nun abgeklärten Gäste.

Wille, Mentalität und Respekt – Lob auch für den Schiri

Für Kozelsky war der Auswärtssieg mehr als nur drei Punkte. „Ich möchte auf jeden Fall hervorheben, dass wir wieder ein Spiel, in dem es um Willen und Mentalität ging, für uns entschieden haben. Das ist eine riesige Steigerung gegenüber dem Herbst“, sagte der St. Veiter Trainer. Den Gegner ordnete er fair ein: „Spittal war ein richtig starker Gegner. Sie stehen sehr kompakt, sind gefährlich im Umschalten und haben in der Rückrunde nicht umsonst schon zwölf Punkte geholt.“

Ein Wort gab es auch zum Referee: „Der Schiedsrichter hatte das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute im Griff. Es waren keine falschen oder auffälligen Entscheidungen – eine gute Leistung.“ Laut aktuellem Tabellenstand hält St. Veit bei 37 Punkten auf Rang vier, Spittal bei 20 Zählern im hinteren Feld. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen und dem klaren 3:1 im Gepäck will St. Veit den Lauf im Frühjahr fortsetzen.

Kärntner Liga: Spittal/Drau : SC St. Veit - 1:3 (1:2)

  • 77
    Maximilian Trappitsch 1:3
  • 39
    Maximilian Trappitsch 1:2
  • 33
    Nemanja Lukic 1:1
  • 3
    Mersad Ramic 1:0