Deutlicher Auswärtssieg in der Kärntner Liga: In der 22. Runde setzte sich ASCO ATSV Wolfsberg bei ASKÖ Köttmannsdorf mit 5:2 durch. Schon zur Pause stand es 4:0 für die Lavanttaler, die an diesem Nachmittag früh den Ton angaben und die Partie kontrollierten. Co-Trainer Michael Terbul freute sich über eine geschlossene Vorstellung und betonte den gelungenen Start: „Wir haben von Anfang an die Kontrolle im Spiel übernommen. Es war eine richtige Mannschaftsleistung.“

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Wolfsberg legte los, als hätte jemand den Schalter umgelegt. Die Gäste gewannen früh Zweikämpfe, ließen den Ball laufen und suchten konsequent den Weg nach vorne. Der Lohn kam in Minute 15: Bastian Rupp stellte auf 0:1. „Wichtig war, dass wir gleich am Anfang in Führung gegangen sind“, sagte Michael Terbul und verwies auf die Wirkung dieses Treffers. Die Kärntner aus dem Lavanttal blieben am Drücker. In der 22. Minute erhöhte Patrick Pfennich per Elfmeter auf 0:2. Köttmannsdorf suchte Antworten, doch Wolfsberg nutzte die Räume eiskalt: Wieder traf Rupp in Minute 29 zum 0:3. Kurz vor dem Pausenpfiff legte Ziga Rozej nach (41.) – 0:4, gleichzeitig der Halbzeitstand, der die klare Linie der Gäste unterstrich.
Auch nach dem Seitenwechsel hielt Wolfsberg das Heft in der Hand und spielte konzentriert weiter. In Minute 64 fiel der nächste Streich der Gäste: Maximilian Sorger netzte zum 0:5, laut Terbul nach einem klassischen Stanglpass – ein Treffer, der die Spielkontrolle der Lavanttaler auch in Hälfte zwei bestätigte. Köttmannsdorf steckte nicht auf und blieb kämpferisch. Spät belohnte sich der Gastgeber durch Aner Mandzic, der in der 79. Minute auf 1:5 stellte und in der 91. noch einmal nachlegte – 2:5. „Köttmannsdorf ist eine sehr kämpferische Mannschaft, aber auch sehr fair“, lobte Terbul den Gegner. Gleichzeitig hob er die eigene Truppe hervor: „Der Einsatz und Wille der Mannschaft war heute sehr gut.“
Nach Spielende ging Michael Terbul die entscheidenden Szenen im Detail durch: „Das 1:0 war von hinten heraus super herausgespielt – das war wichtig für den ganzen Verlauf. Das 2:0 war ein Elfmeter. Das 3:0 war eine schöne Aktion über die Seite. Das 4:0 kam im Konter und wurde von Ziga Rozej per Kopf abgeschlossen. Und das 5:0 war ein Stanglpass auf Maximilian Sorger.“ Seine Kernbotschaft blieb dieselbe: „Wir haben gefightet und unser wahres Gesicht wieder gezeigt.“ Auch ein Wort zum Referee durfte nicht fehlen: „Die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“ Für Wolfsberg heißt das: oben dranbleiben – mit derselben Konsequenz wie an diesem Sonntagnachmittag.