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"In gewissen Phasen noch zu grün" – Sirnitz bezahlt Fehler in Lendorf

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FC Lendorf
SGA Sirnitz

In der Kärntner Liga hat FC Moden Illiasch Lendorf am Freitagabend gegen SGA Sirnitz mit 3:1 gewonnen. Für Sirnitz-Trainer Bernhard Rekelj lag der Knackpunkt vor allem in den frühen Rückschlägen: Seine junge Mannschaft habe über weite Strecken ordentlich gespielt, sich für Ballbesitz und Aufwand aber nicht belohnt. Weil Lendorf Fehler konsequent ausnutzte und schon zur Pause 2:0 führte, lief Sirnitz der Partie von Beginn an nach.

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto von Marcel Strauß auf Unsplash

Ordentliche erste Hälfte, aber 0:2 auf der Anzeigetafel

Rekelj sah bei seiner Mannschaft zunächst vieles, womit er leben konnte. "Wir haben eine recht anständige erste Halbzeit gespielt und wahrscheinlich mehr Ballbesitz gehabt", sagte der Sirnitz-Coach nach dem Spiel. Auf der Anzeigetafel spiegelte sich das aber nicht wider, weil Lendorf seine Möglichkeiten viel konsequenter verwertete. Christian Wernisch stellte in der 12. Minute auf 1:0, Christian Kautz legte in der 33. Minute das 2:0 nach. Gerade diese Gegentore passten für Rekelj ins Bild des Abends. Aus seiner Sicht entstanden sie nach Fehlern im eigenen Ballbesitz, die der Gegner sofort bestrafte. "Wir sind in der ersten Halbzeit schon 2:0 zurückgelegen", hielt der Trainer fest und genau das habe die Aufgabe schon früh deutlich schwerer gemacht.

Auch nach dem 0:3 blieb Sirnitz im Spiel

Nach dem Seitenwechsel bekam Sirnitz dann auch noch das 0:3, als Sandro Christoph Morgenstern in der 60. Minute nach einem Standard traf. Rekelj bezeichnete den Kopfball als "ganz schwer zu verteidigen" und sprach damit einen weiteren Punkt an, der seinem Team an diesem Abend zusetzte. Trotzdem gab sich Sirnitz nicht auf. "Wir haben nicht aufgehört, weiterzukämpfen und weiterzuspielen", sagte er. Gerade das wollte der Coach seiner jungen Mannschaft nicht absprechen. Nur fehlte die Belohnung. Laut Rekelj vergaben die Gäste danach "einige Hochkaräter", wodurch die Partie nicht mehr richtig kippte. Erst in der 89. Minute gelang Andreas Pechmann noch das 3:1, das am Ergebnis aber nichts mehr änderte.

Junge Mannschaft soll aus solchen Spielen lernen

Dass Sirnitz trotz ordentlicher Phasen erneut leer ausging, ordnete Rekelj nüchtern ein. "Wir haben gewusst, das wird ein schweres Jahr für uns in der Kärntner Liga. Wir sind eine blutjunge Mannschaft", sagte er. Für ihn ist deshalb jedes Spiel auch ein Schritt in der Entwicklung. Genau dort setzte seine Analyse an. "Wir sind in gewissen Phasen noch zu grün und zu wenig kaltblütig, um daraus Kapital ziehen zu können", erklärte der Trainer. Gleichzeitig sparte er nicht mit Anerkennung für Lendorf, das er vor allem wegen der Erfahrung und der Konsequenz vor dem Tor stark sah. "Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und die Routine fehlen uns einfach noch", war seine klare Kernaussage. Ausreden suchte Rekelj keine, auch nicht beim Unparteiischen: "Die Schiedsrichterleistung war im Großen und Ganzen in Ordnung." Für Sirnitz bleibt damit eine Niederlage, die der Trainer vor allem als weiteren Entwicklungsschritt einordnet.

Kärntner Liga: Lendorf : Sirnitz - 3:1 (2:0)

  • 89
    Andreas Pechmann 3:1
  • 60
    Sandro Christoph Morgenstern 3:0
  • 33
    Christian Kautz 2:0
  • 12
    Christian Wernisch 1:0