Spielberichte

SV Raika Greifenburg – Marcel Pirker: „Im Großen und Ganzen bin ich als Aufsteiger zufrieden“

SV Greifenburg

In der Unterliga West zieht Marcel Pirker, Trainer von SV Raika Greifenburg, nach einer intensiven Hinrunde eine überwiegend positive Zwischenbilanz. Sein Team, zuletzt mit wechselhaften Ergebnissen – Unentschieden gegen Rothenthurn und Seeboden, einer Niederlage gegen Radenthein, einem Sieg über Rapid Lienz sowie einer Niederlage gegen Dölsach – behauptet sich stabil im Tabellenmittelfeld. Als Aufsteiger zeigt Greifenburg robuste Leistungen und einen klaren Plan für die Weiterentwicklung junger Spieler. Im Gespräch betont Pirker mehrfach den guten Zusammenhalt und den Blick nach vorne, auch wenn er weiß, dass „ein, zwei Spiele“ wohl mehr Punkte hätten bringen können.

Nahaufnahme: Spieler holt zum Eckball aus. Weiß-grüner Ball, grüne Stutzen

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Stabile Entwicklung und hungrige Talente

Greifenburg, derzeit solide im oberen Tabellenmittelfeld platziert, profitiert von der Mischung aus erfahrenen Kräften und ambitionierten Nachwuchsspielern. Pirker lobt die Jungen ausdrücklich: Sie hätten sich nicht nur im Training engagiert gezeigt, sondern auch in ihren Einsatzminuten überzeugt. Mehrfach betont er die gute Stimmung im Verein und das nachhaltige Konzept, Talente aus den eigenen Reihen heranzuführen.

Besonders hebt er den Kapitän hervor, der in seiner ersten Saison als Spielführer mit Führungsqualität und Torgefahr überzeugt. Die Balance aus Routine und jugendlichem Elan stimmt, was sich in Auftritt und Atmosphäre gleichermaßen bemerkbar macht.

Zwischen Konstanz und Feinschliff

Mit Blick auf die kommenden Wochen steht vor allem Kontinuität im Vordergrund. Laut Pirker bleibt der Kern der Mannschaft bis Sommer unverändert, größere Umbrüche sind nicht geplant. Der Trainer möchte weiter auf die eingespielte Struktur setzen und allenfalls punktuell nachjustieren.

Verletzungsbedingt fehlen derzeit noch ein bis zwei Akteure, deren Rückkehr für Ende Februar beziehungsweise Anfang März erwartet wird. „Bis zum Saisonstart hoffe ich, dass wir alle fit sind“, erklärt der Coach. Für den Unterliga-Neuling ist das eine strategische Entscheidung, um Stabilität zu wahren und die Lernkurve beizubehalten.

Blick auf die Konkurrenz und eigene Ansprüche

In seinen Aussagen zeigt Pirker auch Respekt für die Konkurrenz. Als besonders stark beschreibt er Rothenthurn, wo sein Team ein intensives Duell auf hohem spielerischen Niveau erlebte. Auch Seeboden, momentan Tabellenführer, beeindruckte ihn mit starker Offensive. Trotz dieser Herausforderungen ist Pirker überzeugt, dass Greifenburg Schritt für Schritt den Anschluss an die Spitzenmannschaften finden kann.

Die jüngsten Spiele zeigen den Weg: zwei torlose Remis gegen Seeboden und Rothenthurn dokumentieren defensive Stabilität, während der Erfolg gegen Rapid Lienz die Effektivität im Abschluss unterstreicht. Niederlagen gegen Radenthein oder gegen Dölsach dienen laut Pirker vor allem der Weiterentwicklung. Sein Fazit klingt entsprechend optimistisch: Greifenburg habe „viel richtig gemacht“ und wolle nun darauf aufbauen. Als Aufsteiger gehe es darum, Erfahrung zu sammeln und die eigenen Strukturen zu festigen – mit dem klaren Ziel, in der Rückrunde an die solide Basis anzuknüpfen.