In der Unterliga West hat FC Bad Kleinkirchheim gegen ATUS VFI-Center Nötsch klar mit 0:8 verloren. Für Nötsch-Trainer Thomas Gilgenreiner lag der Schlüssel ganz am Anfang: Seine Mannschaft war sofort aggressiv, setzte früh Druck und machte mit einer starken ersten Halbzeit samt 0:6-Pausenführung schon alles klar. Am Ende stand ein Auswärtssieg, der über weite Strecken nie mehr in Frage geriet.

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Gilgenreiner beschrieb einen Start, der aus seiner Sicht die Partie sofort in die richtige Richtung zog. „Wir sind sehr gut und aggressiv in die Partie gestartet“, sagte der Nötsch-Trainer, und genau so lief es auch. Die Gäste wollten von Beginn an Druck machen und wurden dafür früh belohnt. In der 15. Minute traf Jernej Schwarzmann zum 0:1, nachdem ein Corner verlängert worden war und der Ball zur zweiten Stange kam. Nur zwei Minuten später erhöhte Edin Avdic nach einer Kombination über die rechte Seite und einem Stanglpass auf 0:2. Als Avdic in der 25. Minute auch das 0:3 machte, war Nötsch bereits klar auf Kurs.
Für Gilgenreiner war damit zwar noch nicht Schluss, aber die Richtung war klar. „Damit war die Partie schon entschieden“, sagte er mit Blick auf die frühe Führung, weil seine Mannschaft auch danach nicht nachließ. Bad Kleinkirchheim kam laut dem Trainer „fast nie ins Spiel“, während Nötsch weiter das aktivere Team blieb und bis zur Pause noch dreimal nachlegte. Alessandro Ventre stellte in der 34. Minute auf 0:4, Avdic schnürte mit Treffern in der 36. und 45. Minute noch vor dem Seitenwechsel den Viererpack zum 0:6. Nach der Pause wechselten die Gäste durch, behielten das Spiel aber weiter im Griff. Christian Lussnig erhöhte in der 54. Minute auf 0:7. Den Schlusspunkt setzte Andreas Sean Wertschnig in der 89. Minute mit dem 0:8.
Besonders zufrieden war der Trainer mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft den Auswärtssieg herausspielte. „Einsatzwille, Laufarbeit und Passspiel waren richtig gut. Die Genauigkeit und der Wille, die Tore zu machen, waren da“, fasste Gilgenreiner zusammen. Den wichtigsten Moment sah er deshalb nicht in einem einzelnen Treffer, sondern in der Anfangsphase: „Die ersten paar Minuten waren das Wichtigste, weil wir gleich im Spiel drinnen waren, gleich aggressiv und gleich willig waren.“ Nur in der zweiten Halbzeit wurde Nötsch phasenweise etwas lockerer, wodurch Bad Kleinkirchheim laut Gilgenreiner zu „ein, zwei, drei Chancen oder Halbchancen“ kam. Am klaren Bild dieser Partie änderte das aber nichts mehr: Nötsch hatte das Spiel früh in der Hand und brachte den deutlichen Auswärtssieg souverän ins Ziel.