Spielberichte

„Ganz klar in der Offensive“: Gmünd gewinnt 7:5, lässt hinten aber zu viel zu

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ASKÖ Gmünd
FC Bad Kleinkirchheim

In der Unterliga West lieferte ASKÖ Gmünd gegen FC Bad Kleinkirchheim ein Spiel ab, das man auf diesem Niveau nicht oft sieht. Die Gastgeber setzten sich nach einer starken ersten Hälfte und einer klaren Offensivleistung mit 7:5 durch. Tamara Krammer sprach von einer klaren Überlegenheit vor der Pause, sah die große Stärke „ganz klar in der Offensive“ und gleichzeitig noch deutlichen Nachbesserungsbedarf in der Verteidigung.

Fußball auf Rasen neben gelber Markierungslinie

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Gmünd legt schon vor der Pause den Grundstein

Was Krammer nach dem Abpfiff zuerst hervorhob, war die starke erste Halbzeit ihrer Mannschaft. „Wir haben die ersten 45 Minuten stark gespielt, sind mit 4:1 in die Halbzeit gegangen und waren klar überlegen im Feld“, sagte sie. Auf dem Spielbericht lässt sich das gut ablesen. Marco Terkl brachte Gmünd in der 16. Minute in Führung, Nermin Hasancevic erhöhte sechs Minuten später auf 2:0. Zwar verkürzte Mario Hubert Trattler in der 23. Minute auf 2:1, doch Gmünd blieb das aktivere Team und ließ sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen. Elias Rainer stellte mit seinen Treffern in der 27. und 33. Minute auf 4:1 und legte damit den Grundstein für diesen torreichen Nachmittag. Dass die Partie klar in die Richtung der Gastgeber lief, hatte Krammer so gesehen: „Eigentlich schon nach einer halben Stunde.“

Nach dem 6:2 wird es noch einmal eng

Auch nach der Pause schien Gmünd zunächst nahtlos weiterzumachen. Hasancevic traf in der 49. Minute zum 5:1, ehe Nevio Fercher für die Gäste auf 5:2 verkürzte. Jonas Oswald stellte nur eine Minute später den Vier-Tore-Abstand mit dem 6:2 wieder her. Damit war die Partie aber noch nicht erledigt. Mario Hubert Trattler machte in der 60. Minute das 6:3, Julian Gruber verkürzte in der 75. Minute auf 6:4 und in der 84. Minute stand es nach dem Treffer von Sebastian Klemens Pemberger plötzlich nur noch 6:5. Krammer führte diese Phase klar auf das eigene Verhalten zurück: „In der zweiten Spielhälfte haben wir in der Verteidigung etwas nachgelassen, dadurch sind die Gegentore entstanden.“ Ganz kippen ließ Gmünd das Spiel aber nicht mehr. Jonas Oswald sorgte in der 86. Minute mit seinem zweiten Treffer für den 7:5-Endstand. „Es ist ganz selten, dass es so viele Tore gibt“, sagte Krammer.

Sieben Tore vorne, klare Aufgaben hinten

Gerade weil zwölf Tore fielen, blieb nach dem Schlusspfiff genug Stoff für die Einordnung. Für Krammer lag der Schlüssel zum Heimsieg nicht nur in einzelnen Treffern, sondern in der gesamten Art, wie Gmünd zu seinen Möglichkeiten kam. „Ausschlaggebend war die mannschaftliche Gesamtleistung, wie wir zu den Torchancen gekommen sind und wie wir die Tore gemacht haben“, sagte sie. Die größte Stärke verortete sie „ganz klar in der Offensive“. Gleichzeitig sprach sie den Punkt an, an dem trotz des Sieges gearbeitet werden muss: „In der Verteidigung. Die war nicht so stark.“ Auch den Gegner ordnete sie deutlich ein: „Der Gegner war am Feld nicht besonders stark, jedoch wurde jede Chance für ein Tor genutzt.“ So bleibt für Gmünd ein Sieg, der wegen der sieben eigenen Tore auffällt, aber ebenso zeigt, dass eine klare Pausenführung noch keine ruhige zweite Hälfte garantiert. Ergänzend hielt Krammer fest: „Es gab keine strittigen Szenen im Spiel und die Schiedsrichterleistung war top.“

Unterliga West: Gmünd : Bad Kleinkirchheim - 7:5 (4:1)

  • 86
    Jonas Oswald 7:5
  • 84
    Sebastian Klemens Pemberger 6:5
  • 75
    Julian Gruber 6:4
  • 60
    Mario Hubert Trattler 6:3
  • 55
    Jonas Oswald 6:2
  • 54
    Nevio Fercher 5:2
  • 49
    Nermin Hasancevic 5:1
  • 33
    Ben Gerfried Brandstätter 4:1
  • 27
    Ben Gerfried Brandstätter 3:1
  • 23
    Mario Hubert Trattler 2:1
  • 22
    Nermin Hasancevic 2:0
  • 16
    Marco Terkl 1:0