Die Gäste aus Ladendorf gingen aufgrund der Tabellensituation als klarer Favorit ins Spiel. Während der SC Ladendorf noch um den Meistertitel kämpf, ist der ATSV Auersthal mitten im Abstiegskampf. In den 90 Minuten war allerdings kein Unterschied in der Qualität zu sehen. Einzig die Effektivität der Stürmer machte den Unterschied aus.
Die Hausherren begannen sehr engagiert und fanden auch den ersten richtigen Sitzer vor. Paul Wanderer wurde von Blerton Kaliki herrlich freigespielt. Doch sein Schuss aus fünf Metern mit dem linken Schuss fiel so schwach aus, dass ein heranstürmender Verteidiger noch klären konnte. "Wir waren bis zum 1:0 die klar bessere Mannschaft und hatten viel mehr Ballbesitz", fasste Auersthals Trainer Reinhard Schendlinger die erste halbe Stunde zusammen. Doch Ladendorf zeigte sich besonders effektiv und nutze eine Standardsituation zur Führung aus. Der Ball aufs kurze Eck wurde noch verlängert.
In der letzten Minute der ersten Halbzeit fand Thomas Pernold die große Ausgleichschance vor, sein Schuss vom 16er fand aber nicht den Weg ins Tor. Nach dem Seitenwechsel entschied Ladendorf das Spiel binnen weniger Minuten. Zunächst konnte ein Stanglpass nicht entscheidend geklärt werden. Miroslav Pastucha ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und traf sicher zum 2:0. Kurz darauf patzte Auersthals Torhüter Martin Glasl bei einem Stanglpass. Drazen Vidovic lauerte dahinter und schob ins leere Tor ein.
Einen besonders unglücklichen Auftritt hatte Jürgen Höllerer. Er wurde in Minute 62 eingewechselt, um noch einmal für neuen Schwung zu sorgen. Doch nur zehn Minuten später war für ihn schon wieder Schluss. Nach Gelb wegen Foulspiels sprang im kurz darauf der Ball an die Hand und sah die zweite gelbe Karte.