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"Wir mussten nur geduldig bleiben" – Kronberg macht die Überlegenheit in Gaweinstal nach der Pause sichtbar [Video]

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USV Gaweinstal
USC Kronberg

In der 1. Klasse Nord hat der USV Gaweinstal gegen den USC Kronberg mit 0:3 verloren. Zur Pause stand es noch 0:0, doch nach dem Seitenwechsel setzte sich die laut Trainer Felix Wallner klar dominantere Mannschaft noch durch. Für den Kronberger Coach war Geduld der Schlüssel, weil seine Elf trotz vieler Chancen und eines vergebenen Elfmeters ruhig blieb und sich am Ende deutlich belohnte.

Spieler mit dem Fuß auf dem Ball

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash

Zur Pause noch ohne Lohn

Felix Wallner sah von Beginn an jene Partie, die er erwartet hatte. Kronberg hatte nach seiner Einschätzung früh mehr vom Spiel, viel Ballbesitz und schon in den ersten zehn Minuten Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Dass es zur Pause dennoch 0:0 stand, lag für ihn nicht daran, dass Gaweinstal das Spiel an sich gezogen hätte. Die Gastgeber versuchten zwar immer wieder, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten und ihren großen Stürmer zu suchen, wirklich gefährlich wurde das aus Wallners Sicht aber nicht. Stattdessen blieb vor allem der Torwart der Heimischen im Blickpunkt, der laut dem Kronberger Coach mehrere starke Paraden zeigte und kurz vor der Pause auch einen Elfmeter hielt. Wallner sprach deshalb von einer einseitigen Partie, in der seine Mannschaft viel investierte, sich aber zunächst nicht belohnen konnte.

Zwei Tore nach demselben Muster

Genau deshalb war für Wallner der Start in die zweite Hälfte der entscheidende Abschnitt. "Ich habe in der Kabine gesagt, dass wir konsequent, mutig und geduldig weiterspielen müssen, weil wir unsere Torchancen sicher bekommen werden", erklärte der Trainer. Seine Mannschaft setzte das sofort um. In der 48. Minute brachte Patrick Bodnar Kronberg mit 1:0 in Führung, und dieser Treffer öffnete das Spiel aus Sicht der Gäste endgültig. Nur wenig später legte Kevin Steiner in der 57. Minute das 2:0 nach. Beide Tore entstanden laut Wallner aus schönen Kombinationen über die linke Seite und einem gezielten Abschluss. Damit wurde genau das sichtbar, was der Coach schon vor der Pause gesehen hatte: Kronberg hatte mehr vom Spiel, blieb ruhig und fand mit zunehmender Dauer immer klarer die Lösungen.

Zeilinger setzt den Schlusspunkt

Dass Gaweinstal bis weit in die Partie hinein im Spiel blieb, schrieb Wallner vor allem dem Torhüter des Gegners zu. "Der Tormann ist des Öfteren über sich hinausgewachsen und hat wirklich sensationelle Paraden gehalten", sagte er und erklärte damit auch, warum das Ergebnis aus seiner Sicht die Überlegenheit nicht ganz widerspiegle. Kronberg blieb trotzdem am Drücker, hielt den Ball in den eigenen Reihen und wurde auch in Umschaltphasen gefährlich. Das 3:0 in der 75. Minute passte dann ins Bild: Fabian Zeilinger lief nach einem Konter allein auf den Torwart zu und schloss laut Wallner bravourös ins linke Eck ab. Damit war die Partie endgültig entschieden, auch wenn der Trainer danach noch weitere liegen gelassene Chancen seiner Mannschaft ansprach.

Ein souveräner Sieg und der Blick nach vorne

Wallner hob nach dem Schlusspfiff vor allem die Ruhe seiner Mannschaft hervor. "Wir sind geduldig geblieben, haben uns auf unsere Stärken verlassen und gewusst, dass wir irgendwann das Tor machen werden", sagte er. Zugleich sprach er von einem souveränen Sieg, mit dem Kronberg weiter oben dranbleibt. Nach vier Runden hält Kronberg bei neun Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe. Den Gegner erlebte der Trainer als giftig und aktiv gegen den Ball, dazu körperlich präsent. Aus seiner Sicht hätte es in der Anfangsphase außerdem einen Elfmeter für seine Mannschaft geben können, insgesamt blieb die Partie für den Schiedsrichter aber ohne große Aufreger. Unterm Strich stand für Wallner eine klare Erkenntnis: "Wir haben die besseren Einzelspieler und sind in Summe die bessere Mannschaft." Jetzt gehe es darum, dieses Niveau auch in den kommenden Wochen zu bestätigen.

Video

1. Klasse Nord: Gaweinstal : Kronberg - 0:3 (0:0)

  • 75
    Fabian Zeilinger 0:3
  • 57
    Kevin Steiner 0:2
  • 48
    Patrick Bodnar 0:1