Spielberichte

„Nach dem zweiten Tor wussten wir, dass wir es heimspielen“ – Großengersdorf macht vor der Pause alles klar

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SC Großengersdorf
SC Marchegg

In der 1. Klasse Nord hat sich SC Großengersdorf am Sonntag mit 2:0 gegen SC mapo Marchegg durchgesetzt und sich den Heimsieg laut Trainer Patrick Groher schon vor der Pause erarbeitet. Zwei Treffer in der ersten Halbzeit brachten die Gastgeber auf Kurs, danach verteidigte Großengersdorf den Vorsprung konsequent. Groher brachte die Partie mit einem Satz auf den Punkt: „Nach dem zweiten Tor wussten wir, dass wir es heimspielen.“

Spieler in gelben Stutzen und türkisen Schuhen mit Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Vor der Pause die Weichen gestellt

Großengersdorf war nach den Worten von Groher in der ersten Halbzeit „sehr dominant“ und legte genau dort den Grundstein für den Heimsieg. In Minute 17 brachte Brian Brem die Gastgeber mit 1:0 in Führung, in Minute 39 erhöhte Nicolae-Alin Imbre auf 2:0. Mehr noch: Der Trainer meinte hinterher, seine Mannschaft hätte schon vor der Pause „mehr als zwei Tore schießen können, fast vier“. Damit war auch beschrieben, wie klar die Partie aus Sicht der Heimelf in diesen 45 Minuten verlief. Großengersdorf hatte das Spiel laut Groher komplett im Griff und belohnte sich mit einem Vorsprung, der bis zum Seitenwechsel Bestand hatte.

Nach dem 2:0 wurde es eine Frage der Kontrolle

Mit dem zweiten Treffer war für den Großengersdorfer Coach viel entschieden. „Genau nach dem zweiten Tor wusste ich, dass wir eine gute Ausgangslage haben und das Spiel sicher nach Hause spielen werden“, sagte Groher. Nach dem Seitenwechsel lag der Schwerpunkt dann weniger auf weiterem Offensivdruck, sondern auf sauberer Arbeit gegen den Ball. Der Trainer sprach davon, dass seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit „gut verteidigt“ habe und den 2:0-Vorsprung deshalb verdient über die Zeit brachte. Marchegg hatte er wie erwartet erlebt: „Sehr aggressiv, sehr viele lange Bälle.“ Gerade deshalb wertete Groher die kontrollierte zweite Hälfte hoch, auch wenn er sich für diese Phase noch etwas mehr Dominanz und mehr Chancen auf seiner Seite gewünscht hätte.

„Gekämpft, gekratzt, gebissen“

Besonders wichtig war Groher die Art und Weise, wie seine Mannschaft den Sieg angegangen ist. „Meine Mannschaft hat gekämpft, gekratzt, gebissen, war extrem eng beim Gegner. Auch mit dem Ball haben wir gut gespielt“, sagte der Trainer und brachte damit auf den Punkt, warum er sein Team „einfach überlegen“ gesehen hat. Dazu kam aus seiner Sicht ein Plus an individueller Qualität, das sich am Ende auch im Ergebnis niederschlug. Insgesamt zog der Großengersdorf-Coach daher ein zufriedenes Fazit, ohne sich auf dem 2:0 auszuruhen. Passend dazu verteilte er auch ein Lob an das Gespann: „Der Schiedsrichter und auch der Linienrichter haben eine gute Leistung gebracht.“

Ein Sieg, der auch in der Tabelle zählt

Der Erfolg gegen Marchegg ist für Großengersdorf damit mehr als nur ein sauberer Heimsieg. In einem direkten Duell im unteren Tabellenbereich hat sich die Mannschaft mit einer starken ersten Hälfte und einer konzentrierten Zweiten den verdienten Lohn geholt. Groher sagte deshalb auch schlicht: „Insgesamt bin ich zufrieden.“ Gleichzeitig ließ er erkennen, woran weiter gearbeitet werden soll, nämlich an noch mehr Dominanz nach der Pause. Nach Runde zehn hält Großengersdorf in der 1. Klasse Nord bei neun Punkten auf Rang elf, Marchegg folgt mit sieben Zählern auf Platz 13. Für die Heimelf war dieser Nachmittag also auch tabellarisch wertvoll.

1. Klasse Nord: Großengersdorf : Marchegg - 2:0 (2:0)

  • 39
    Nicolae-Alin Imbre 2:0
  • 17
    Brian Brem 1:0