Spielberichte

Alija Strugalioski (SV Spitz/Donau): „Eine Freude zum Arbeiten“ – Zusammenhalt als Trumpf

SV Spitz

In der 1. Klasse Nordwest-Mitte hat Alija Strugalioski mit dem SV Spitz/Donau eine starke Hinrunde hingelegt. Nach dreizehn Spieltagen und 25 Punkten rangiert der Klub auf Platz vier, nur einen Zähler hinter den Top-Drei. Der Trainer zieht eine positive Zwischenbilanz, spricht über Verletzungspech, den Zusammenhalt im Verein und blickt optimistisch auf die kommende Saison. Die vergangenen Wochen unterstreichen die Konkurrenzfähigkeit: Siege gegen Zellerndorf und Lengenfeld sowie Niederlagen gegen Kirchberg/Altenwörth, Heldenberg und Atzenbrugg zeigen, dass Spitz trotz personeller Engpässe voll im Rennen ist.

Mehrere Spieler bilden eine Mauer

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Ein starker Saisonstart trotz Verletzungen

Strugalioski beschreibt den Auftakt als nahezu ideal: „Wir sind sehr gut reingestartet – sechs, sieben Runden ohne Verletzte. Nach der siebten Runde hatten wir dann sechs, sieben Ausfälle; deshalb kamen Rückschläge.“ Dennoch habe sich die Mannschaft nicht beirren lassen. Für die nächste Phase erwartet der Coach Entspannung auf der Personalseite: „Wir warten jetzt auf die neue Saison, damit die verletzten Spieler zurückkommen.“ Unter den Rückkehrern nennt er Samuel Sutta, Luca Söllner und Peter Sekora. Ein weiterer Spieler wird voraussichtlich länger brauchen, bis er wieder ins Teamtraining einsteigen kann.

Kontinuität, Zusammenhalt und ein modern arbeitendes Umfeld

Die Stimmung im Team bezeichnet Strugalioski als „sehr gut“. Der Verein arbeite modern und engagiert, das Miteinander zwischen Spielern, Trainerteam und Funktionären sei vorbildlich. „Eine Freude zum Arbeiten“, fasst er die Atmosphäre zusammen. Der Kader bleibt weitgehend zusammen: „Neunundneunzig Prozent der Spieler bleiben.“ Auch im Betreuerteam setzt der Verein auf Kontinuität. Ergänzt wird der Stab um einen neuen Co-Trainer, zudem übernimmt künftig ein eigener Tormanntrainer. „Der Trainerstab ist gleich, ist geblieben“, betont Strugalioski.

Topspieler und Ausblick auf die Rückrunde

Gefragt nach Leistungsträgern nennt der Coach Christoph Fertl, Dominik Rester sowie Andreas und Christian Donabaum. Sie prägen das Spiel und stärken das mannschaftliche Gefüge. Als Highlights hebt Strugalioski nicht nur den gelungenen Saisonstart hervor, sondern auch die Reaktion seines Teams in Phasen mit personellen Engpässen. Die jüngsten Erfolge gegen Zellerndorf und Lengenfeld hätten gezeigt, dass Spitz weiterhin oben mitspielen kann. Besonders beeindruckt hat ihn in dieser Saison das Team aus Atzenbrugg: „Eine sehr gute Mannschaft, starker Kader, eine richtige Top-Mannschaft.“

Ziele und Perspektive

Mit Platz vier nach der Hinrunde hat der Verein eine vielversprechende Ausgangsposition. Strugalioski formuliert das Ziel klar: „Der SV Spitz wird nächstes Jahr im oberen Teil der Tabelle – auf Platz eins bis vier – stehen. Das ist unser Ziel.“ Dabei soll die Integration von Spielern aus der Reserve und Jugend eine wichtige Rolle spielen. Der Cheftrainer betont den familiären Charakter des Vereins: „Das Umfeld passt, die Funktionäre, die Zuschauer, die Spieler – alle ziehen an einem Strang.“ Mit diesem Zusammenhalt und der Rückkehr der Verletzten sieht Strugalioski den SV Spitz/Donau bestens gerüstet, um in der kommenden Saison erneut in der Spitzengruppe der Liga anzuklopfen.