In der 1. Klasse Nordwest-Mitte blickt Oliver Oberhammer, Trainer von USC Kirchberg/Altenwörth, zur Halbzeit der Saison auf eine solide Hinrunde. Nach 13 Spieltagen steht seine Mannschaft mit 23 Punkten auf Rang sieben. Die letzten fünf Runden brachten ein gemischtes Bild: Siege gegen SC Lengenfeld und SV Spitz, gefolgt von einem Unentschieden gegen SV Hollenburg und einem weiteren unglücklichen Unentschieden gegen USC Ruppersthal sowie einer Niederlage in Unterzahl gegen SC Mautern. Der Trainer zieht eine nüchterne Bilanz – mit klaren Punkten, wo er im Frühjahr ansetzen will.

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Oberhammer betont, dass er mit der bisherigen Entwicklung grundsätzlich zufrieden ist: „Unser Spiel gegen den Ball hat schon halbwegs gut funktioniert“, sagt er. Dennoch gibt es auch hier Verbesserungspotenzial, da einige Gegentore zu vermeiden gewesen wären.
Gleichzeitig benennt der Coach den zentralen Ansatzpunkt für die kommenden Monate: „Wir haben viele Torchancen nicht verwertet und einige vielversprechende Situationen nicht gut genug ausgespielt, und daran werden wir den Hauptfokus im Frühjahr setzen.“ In fast allen Spielen waren genug Torchancen vorhanden um einige Punkte mehr am Konto zu haben. Es zeigte sich, dass vor dem Tor jedoch die Effizienz fehlte.
Die Atmosphäre im Verein beschreibt Oberhammer als ausgesprochen positiv: „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist sehr gut.“ Auch strukturell hat sich etwas getan: Das Trainerteam wurde erweitert – der neue Co-Trainer Michael Pernerstorfer bringt zusätzliche Impulse ein und ist ein Gewinn für Mannschaft und Verein.
Zudem wurde der Kader punktuell ergänzt: Ein fester Neuzugang erhöht die Qualität und die Durchschlagskraft in der Offensive. Diese Schritte sollen im Frühjahr helfen, die spielerische Linie weiter zu schärfen und die Chancenverwertung zu verbessern.
Ein Wermutstropfen bleibt die Verletzung von Samuel Keck und die Ungewissheit der Verletzung bei Kapitän Stefan Söllner. Keck hat sich beim siegreichen Hallenturnier in Krems am Mittelfußknochen verletzt. „Da gibt’s noch keine genaueren Informationen, wir müssen abwarten, wie der Heilungsverlauf voranschreitet“, erklärt der Trainer. Trotz des Ausfalls herrscht Zuversicht, dass der Kader die anstehenden Aufgaben geschlossen meistert. Oberhammer hebt besonders den Teamcharakter hervor: „Die ganze Mannschaft ist charakterlich top, ziehen alle an einem Strang.“
Seine Zuversicht gründet auf einer stabilen Struktur, diszipliniertem Defensivverhalten und einer geschlossenen Einheit. Nach dem ordentlichen und etwas unglücklichen siebten Platz vor der Winterpause will Kirchberg/Altenwörth in der Frühjahrssaison die Offensivstatistik verbessern und die guten Leistungen konsequenter in Punkte ummünzen. Der Plan ist klar: mehr Tore, gleiche Stabilität – und damit ein weiterer Schritt nach oben in der Tabelle der 1. Klasse Nordwest-Mitte.