In der 1. Klasse Nordwest-Mitte blickt Daniel Vermeulen, Trainer des SC Mautern, nach einer erfolgreichen Herbstsaison mit 24 Punkten auf den fünften Tabellenplatz zurück. Besonders die drei Siege in Serie gegen Retz II, SV Zellerndorf und USC Kirchberg/Altenwörth sorgten zum Jahresabschluss für beste Stimmung im Team. Nach schwierigen Wochen mit zahlreichen Verletzungsausfällen zeigt sich die Mannschaft nun gefestigt und ambitioniert. In einem Gespräch zieht Vermeulen Bilanz, spricht über die Fortschritte seiner Mannschaft, die Aufbruchsstimmung vor dem Frühjahr und seine Erwartungen an die Neuzugänge.

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Die Hinrunde hätte kaum besser enden können: Drei Siege in Serie zum Abschluss der Herbstrunde brachten Mautern in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Vermeulen betont, dass diese Serie „sehr wichtig für die Moral und das kommende Frühjahr“ gewesen sei. Die zuvor erlittenen Niederlagen gegen SC Sitzenberg/R. und SC Getzersdorf hätten das Team gefordert, doch gerade in den entscheidenden Momenten habe die Mannschaft Charakter gezeigt.
Mit 24 Zählern aus 13 Spielen steht Mautern auf Platz fünf und kann sich berechtigte Hoffnungen auf eine Spitzenplatzierung machen. Konkurrenzfähig zeigten sich die Mauterner vor allem gegen direkte Mitbewerber, während laut Vermeulen „die Gegentore noch unser Hauptaugenmerk bleiben“.
Mit Blick auf die bevorstehende Frühjahrsrunde gibt sich der Coach optimistisch: „Der Kader ist größer und qualitativ stärker geworden, und auch das Umfeld ist in Ordnung.“ Besonders die Neuzugänge sollen die Mannschaft auf das nächste Level heben. Von einem spielstarken Mittelfeldmann erwartet Vermeulen mehr Kontrolle: „Er soll der Mannschaft Ruhe bringen und mit seiner Qualität Drucksituationen entschärfen.“
Zudem hebt er einen jungen, agilen Zentrumsspieler hervor, der „im Zentrum eine wichtige Rolle übernehmen“ werde. Für den Trainer steht fest, dass mit dieser personellen Ergänzung die Substanz der Mannschaft gewachsen ist. Alle Spieler seien aktuell fit, außerdem seien zwei Rückkehrer auf einem guten Weg, wieder voll angreifen zu können.
Nach der turbulenten ersten Saisonhälfte mit Verletzungen und wechselhaften Ergebnissen richtet sich das Augenmerk nun auf Kontinuität. Der neue sportliche Leiter im Verein soll zusätzliche Impulse geben, auch wenn Vermeulen im Gespräch keine Details zu dessen Plänen nennen wollte. Entscheidend sei, „dass wir Defensivstabilität zurückgewinnen und unsere Chancen konsequent nutzen“.
Mit nur zehn Punkten Rückstand auf Tabellenführer USV Atzenbrugg/H. bleibt der Abstand zu den Spitzenplätzen überschaubar. Vermeulen weiß, dass seine Mannschaft in der Lage ist, sich in der oberen Tabellenregion festzusetzen, wenn die Balance zwischen Offensivdrang und defensiver Disziplin stimmt. „Wenn wir die Gegentore reduzieren, werden wir ganz vorne mitreden“, ist er überzeugt. Mit einem eingespielten Team, gestärktem Selbstvertrauen und neuen Impulsen aus der Winterpause blickt Mautern zuversichtlich in das Frühjahr der 1. Klasse Nordwest-Mitte.