In einem intensiven Duell zwischen dem SC Lengenfeld und dem SC Mautern in der 1. Klasse Nordwest-Mitte endete die Partie 1:1. Trainer Jochen Markel sah sein Team „im Großen und Ganzen“ näher am Sieg: Er schilderte eine ausgeglichene Anfangsphase, die Lengenfeld vor der Pause auf seine Seite zog, und viel Druck nach Wiederbeginn – ehe der Ausgleich fiel und es am Ende noch brenzlig wurde. Die Stimmung: zufrieden mit Umsetzung und Einsatz, aber verärgert über das verpasste zweite Tor.

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Rund 30 Minuten lang war die Begegnung ausgeglichen, dann klatschte nach einem scharf getretenen Distanzschuss der Ball an die Latte und das Momentum kippte. Kurz vor der Pause fiel die Führung: In der 41. Minute traf Simon Mischling zum 1:0 – mit dieser Führung ging es in die Kabinen. Gleich nach Wiederbeginn erinnerte Markel an die Schlüsselszene: „Gleich mit dem ersten Angriff nach 2 Minuten hätten wir das 2:0 machen können – dann ist die Partie entschieden.“ Die Chance blieb ungenutzt.
Nach dem Seitenwechsel verzeichnete Lengenfeld deutlich mehr Spielanteile und längere Ballbesitzphasen, drückte konsequent auf den zweiten Treffer, ließ aber in der Effizienz die nötige Klarheit vermissen. Das blieb nicht ohne Folgen: In der 68. Minute glich Thomas Dragan zum 1:1 aus. In der Schlussphase wurde es nochmals heikel, wie Markel einordnete: Man habe „kurz vor Schluss auch noch Glück gehabt, dass das Spiel nicht kippt“.
Individuell hob der Trainer die starke Präsenz im Zentrum hervor: viele gewonnene Zweikämpfe und enorme Laufarbeit – stellvertretend für eine insgesamt disziplinierte Teamleistung. Sein Fazit fiel positiv aus: „Der Matchplan wurde im Großen und Ganzen gut umgesetzt.“ Zugleich zollte er dem Gegner Respekt: Trotz einiger Ausfälle habe Mautern die Aufgabe sehr gut und diszipliniert gelöst. Zur Personallage hielt Markel fest: Ein Spieler fehlte mit der fünften Gelben Karte, alle anderen sind fit.