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SV Spitz/Donau-Trainer Alija Strugalioski: 'Hinten stabil, vorne effizient' – 3:1 Sieg im Derby gegen Droß

SV Spitz
SV Droß

Im Kremser Derby zwischen SV Spitz/Donau und SV Droß in der 1. Klasse Nordwest-Mitte erlebte Alija Strugalioski eine intensive, körperbetonte Begegnung mit ausgeglichenem Ballbesitz – und mit den klareren Chancen auf Seiten seiner Elf. Er hob die stabile Defensive hervor, sah im Zentrum aber noch Luft nach oben. Zugleich würdigte er den bissigen Auftritt des Gegners und betonte die sauber herausgespielten Aktionen seiner Mannschaft.

Spieler in grünem Trikot führt den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Intensität und Balance im Derby

Derbytypisch prägten viele Zweikämpfe, hohes Tempo und enge Räume das Geschehen. Strugalioski ordnete die Kräfteverhältnisse nüchtern ein: „Es war eine ausgeglichene Partie.“ Beim Ballbesitz sah er keinen klaren Überhang, stellte aber fest: „Wir hatten die besseren Chancen.“ Besonders auffällig aus seiner Sicht: die Robustheit der Gäste in den direkten Duellen. „Droß war in manchen Zweikämpfen bissiger.“ Gleichzeitig lobte er den eigenen Verbund – und formulierte ein Arbeitsprogramm fürs Zentrum: „Hinten waren wir stabil und dicht, im Mittelfeld brauchen wir mehr saubere Ballkontakte, mehr Spiel über mehrere Stationen und bessere Freilaufbewegungen.“

Prägende Szenen und Effizienz

Früh nahm die Partie Fahrt auf: In der 6. Minute stellte Timo Mantler für den SV Droß auf 0:1, doch nur eine Minute später egalisierte Luca Söllner mit dem 1:1. Noch vor der Pause kippte das Momentum, als Pavol Bures in Minute 27 das 2:1 markierte; zur Halbzeit stand es 2:1. In der Schlussphase setzte Christoph Fertl mit dem 3:1 in der 83. Minute den Schlusspunkt einer Partie, die von schnellen Umschaltmomenten und geradlinigen Angriffen geprägt war. Strugalioski betonte, dass die Treffer aus klaren Kombinationen entstanden, forderte aber zugleich mehr Konsequenz im Abschluss: „Wir müssen unsere Möglichkeiten noch konsequenter nutzen.“ Sein Fazit zum Gegner fiel fair aus: „Gratulation an Droß – sie haben sich gut präsentiert und es uns nicht leicht gemacht.“

Blick nach vorn und Personal

Im Rückblick verband der Coach Lob, Lernfelder und Zuversicht. Für die kommenden Aufgaben kündigte er personelle Entlastung an: Einige Verletzte sollen zurückkehren. Zudem wünsche er sich „mehr taktische Disziplin und mehr Ruhe im Ballbesitz“. Als prägende Figuren des Derbys hob er Andreas Donabaum und Luca Söllner hervor. Insgesamt blieb das Fazit positiv-realistisch: eine gefestigte Abwehr als Fundament, deutliche Chancenbilanz – und der Anspruch, in den entscheidenden Momenten noch abgeklärter zu agieren.

1. Klasse Nordwest-Mitte: Spitz : SV Droß - 3:1 (2:1)

  • 83
    Christoph Fertl 3:1
  • 27
    Pavol Bures 2:1
  • 7
    Luca Söllner 1:1
  • 6
    Timo Mantler 0:1