Deutlicher Heimsieg in der 1. Klasse Nordwest-Mitte: Der SC Mautern setzte sich gegen den USC Ruppersthal mit 4:1 durch. Co-Trainer Lukas Steinwendtner sprach von einer zähen ersten Hälfte und einer klar stärkeren zweiten: „Nach dem 2:0 haben wir immer mehr Chancen kreiert und waren besser.“ Den Schlüssel sah er hinten: „Die Defensive hat sehr gut gestanden.“ Offensiv fehlte Stürmer Florian Ettenauer, dennoch stand am Ende ein verdienter Erfolg in dieser Höhe.

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Die Partie brauchte eine Weile, um Fahrt aufzunehmen. Lukas Steinwendtner brachte es auf den Punkt: „Erste Halbzeit war nicht so gut. Wenig Chancen, nur Mittelfeld-Geplänkel.“ In diesem eher abwartenden Rahmen nutzte Mautern aber die erste klare Möglichkeit und ging in Minute 28 in Führung: Constantin Felix Dittrich traf zum 1:0. Dieses Tor gab den Hausherren sichtlich Ruhe, ohne dass vor der Pause ein Spektakel entstand. Ruppersthal fand weiterhin kaum gefährliche Situationen, Mautern kontrollierte weite Teile der Partie, hielt das Tempo im Rahmen und nahm das 1:0 mit in die Kabine.
Aus der Pause kam Mautern zielstrebiger. In der 53. Minute folgte der Knackpunkt, den Steinwendtner klar benannte: „Nach dem 2:0 haben wir immer mehr Chancen kreiert und waren besser.“ Felix Lackner stellte mit einer starken Einzelaktion auf 2:0 – „eine super Einzelleistung“, wie der Co-Trainer betonte. Danach legten die Hausherren nach: Thomas Dragan erhöhte in der 72. Minute auf 3:0 und traf nur zwei Minuten später erneut zum 4:0. Ruppersthal kam zwar in der 84. Minute durch Artan Selimi noch zum 4:1, an der klaren Richtung der Partie änderte das aber nichts mehr. Mautern hatte nun die Kontrolle und spielte den Sieg souverän nach Hause.
Im Rückblick hob Steinwendtner besonders die Arbeit gegen den Ball hervor: „Die Defensive hat sehr gut gestanden, wir haben kaum etwas zugelassen. Deswegen haben wir auch verdient in dieser Höhe gewonnen, weil der Gegner kaum Chancen kreiert hat.“ Gleichzeitig fehlte ein wichtiger Baustein im Angriff: „Leider hat uns Stürmer Florian Ettenauer gefehlt. Vorne waren wir nicht ganz so durchschlagskräftig wie sonst.“ Vom Gegner kam wenig Unerwartetes: „Wir haben sie genauso erwartet und waren gut darauf eingestellt.“ Zur Spielleitung meinte er knapp: „Ein paar komische Entscheidungen auf beiden Seiten, damit kann man leben.“ In der Tabelle hält Mautern nach 19 Runden bei 31 Punkten (Rang 6), Ruppersthal liegt mit 28 Zählern auf Platz 8 – ein Sieg, der Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben gibt.