Spielberichte

„Wir haben das 3:1 machen müssen“ – Laa/Thaya bringt das 2:1 in Unterzahl über die Zeit

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SC Laa/Thaya
SV Göllersdorf

In der 1. Klasse Nordwest hat sich der SC Laa/Thaya gegen den SV Göllersdorf mit 2:1 durchgesetzt und dabei vor allem vor der Pause die entscheidenden Treffer gesetzt. Trainer Alen Orman sprach danach von einem „richtig guten Gegner“, der seine Mannschaft über weite Strecken forderte. Weil Laa kurz vor der Pause doppelt traf und die heikle Schlussphase in Unterzahl überstand, blieb der Heimsieg am Ende bestehen.

Fußballspieler mit weißen Stutzen, in die Löcher geschnitten sind

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Laa nutzt die Phase vor der Pause

Orman machte nach dem Spiel sofort klar, dass dieser Erfolg kein Selbstläufer war. „Göllersdorf war für uns ein richtig guter Gegner. Die haben uns richtig gefordert und offensiv richtig starke Leute“, sagte der Laa-Coach. Gerade deshalb hatte für ihn die erste Halbzeit besonderes Gewicht, weil beide Mannschaften zu ihren Möglichkeiten kamen. „Die hatten einige gute Chancen, so wie wir in der ersten Halbzeit“, schilderte er den Verlauf. Entscheidend war aus Sicht der Gastgeber dann die Schlussphase vor dem Seitenwechsel. In der 38. Minute brachte Dominik Silinger Laa in Führung. Orman beschrieb die Aktion so: „Wir sind über die linke Seite durchgekommen, Tadeas Jurceka hat geflankt und Dominik Silinger hat mit links abgeschlossen.“ Kurz darauf legte Laa nach. In der 43. Minute erhöhte Lukas Grandits auf 2:0, nachdem ein Rückpass der Gäste zu kurz geraten war. Für Orman war genau dieser Treffer ein Knackpunkt: „Dass wir vor der Halbzeit noch das 2:0 gemacht haben, war entscheidend.“

Der Anschlusstreffer bringt noch einmal Spannung

Mit dem 2:0 zur Pause hatte Laa zwar eine gute Ausgangsposition, erledigt war die Partie damit aus Sicht des Trainers aber noch lange nicht. Göllersdorf blieb im Spiel und verkürzte in der 70. Minute durch Philipp Zieger auf 2:1. Damit war die Begegnung endgültig wieder offen, zumal sich die Lage für die Heimischen nur wenig später weiter zuspitzte. In der 74. Minute sah Daniel Maurer die Rote Karte. Dazu gab es laut Ormans Schilderung auch einen Elfmeter für die Gäste. Der Laa-Trainer blieb bei der Bewertung dieser Szene vorsichtig und wollte nichts behaupten, was er selbst nicht genau sehen konnte. „Ob es Elfmeter war oder nicht, kann ich nicht sagen. Ich stand zu weit weg“, sagte er. Aus dem Team habe er aber gehört, „dass Maurer zuerst den Ball gespielt hat und dann den Gegner erwischt hat“. Fest stand für Laa nur eines: „Zum Glück haben sie den Elfmeter verschossen.“ Dadurch blieb die knappe Führung bestehen.

In Unterzahl gut gestanden, vorne das 3:1 liegen gelassen

Gerade die letzten Minuten waren für Orman dann ein Beleg dafür, warum seine Mannschaft dieses Spiel am Ende über die Linie brachte. „Nach dem 2:1, wie wir in Unterzahl waren, sind wir definitiv gut gestanden und haben die Zweikämpfe gewonnen“, sagte er. Genau darin sah er eine der stärksten Phasen seiner Elf, obwohl die personelle Situation klar gegen Laa sprach. Gleichzeitig war ihm bewusst, dass seine Mannschaft das Spiel früher hätte entscheiden können. „Wir hatten in Unterzahl einige gute Kontermöglichkeiten, aber wir haben das 3:1 schlecht gespielt. Das müssen wir machen“, meinte Orman. So blieb es bis zum Schlusspfiff eng, auch wenn Laa den Vorsprung letztlich verteidigte. Dass Daniel Maurer im nächsten Spiel gesperrt fehlen wird, bezeichnete der Trainer als „schade“. Unter dem Strich überwog aber der positive Eindruck eines Heimsiegs gegen einen Gegner, der Laa alles abverlangte. Mit dem 2:1 hält Laa nach vier Runden bei neun Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe der Liga.

1. Klasse Nordwest: Laa/Thaya : Göllersdorf - 2:1 (2:0)

  • 70
    Philipp Zieger 2:1
  • 43
    Lukas Grandits 2:0
  • 38
    Dominik Silinger 1:0