In der 1. Klasse Nordwest hat sich UFC Wildendürnbach am Samstag mit 2:0 gegen SV Unterstinkenbrunn durchgesetzt. Trainer Christoph Rahming sah nach kurzer Findungsphase eine klare Entwicklung zugunsten seiner Mannschaft. Wildendürnbach übernahm laut seinem Coach früh die Kontrolle, stellte noch vor der Pause auf 2:0 und ließ danach kaum noch etwas anbrennen. Entscheidend waren für ihn ein Traumtor von Manuel Schütz und das 2:0 von Martin Rehola kurz vor dem Seitenwechsel.

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Rahming schilderte eine Partie, die zunächst vom Abtasten lebte. „Am Anfang war ein wenig Abtasten“, sagte der Trainer und erinnerte daran, dass Unterstinkenbrunn in den ersten Minuten sogar einen Tick besser im Spiel gewesen sei. Diese Phase dauerte aus seiner Sicht aber nicht lange. Spätestens nach rund fünf Minuten habe Wildendürnbach das Kommando übernommen, sei in den Zweikämpfen besser geworden und habe die Partie immer mehr in die eigene Richtung gezogen. Für Rahming war deshalb auch die 2:0-Pausenführung kein Zufall, sondern der verdiente Lohn für eine Mannschaft, die nach der kurzen Anfangsphase mehr vom Spiel hatte.
Entscheidend wurde es dann in zwei Szenen vor der Pause. In der 22. Minute fiel das 1:0 durch Manuel Schütz, und für Rahming steckte in diesem Treffer viel von dem, was seine Mannschaft an diesem Tag auszeichnen sollte. „Vor dem 1:0 war es ein super Gegenpressing von Florian Schuckert, und Manuel Schütz hat den Ball sensationell aus 25 Metern ins kurze Eck getroffen. Das war ein Traumtor“, sagte der Coach. Dazu kam für ihn, dass sich Schütz mit diesem Abschluss auch für seinen Aufwand belohnte: „Er war läuferisch extrem gut unterwegs und hat die gegnerischen Verteidiger immer unter Druck gesetzt.“ Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte Martin Rehola auf 2:0. Nach einem Foul und einem schnell abgespielten Freistoß wurde er perfekt freigespielt und blieb allein vor dem Tormann trocken. „Das waren einfach diese zwei spielentscheidenden Szenen“, brachte es Rahming auf den Punkt.
Nach dem Seitenwechsel sah der Wildendürnbach-Trainer keinen Bruch mehr im Spiel seiner Mannschaft. Im Gegenteil: Seine Elf verwaltete den Vorsprung nach seiner Darstellung „sehr kompakt“ und ließ Unterstinkenbrunn nur noch eine Halbchance. Gleichzeitig sei sogar noch mehr drin gewesen, weil Wildendürnbach Möglichkeiten auf einen höheren Sieg gehabt habe. Dass es am Ende beim 2:0 blieb, störte Rahming deshalb nicht groß, weil ihm vor allem die Art und Weise gefiel. „Die Leidenschaft, der Wille zum Sieg und das Zweikampfverhalten“ hätten besonders gut funktioniert, sagte er. Über den Gegner sprach er dabei respektvoll. Unterstinkenbrunn sei „wie erwartet sehr zweikampfstark“ gewesen und habe gute Qualität in der Offensive, „die wir aber absolut im Griff gehabt haben“. Auch mit der Leitung des Unparteiischen war Rahming einverstanden: Der Schiedsrichter habe eine klare Linie gehabt und „für beide Seiten gleich gepfiffen“. Nach vier Runden steht Wildendürnbach damit bei sechs Punkten auf Rang fünf, Unterstinkenbrunn hält bei fünf Zählern und ist Siebenter.