Nach dem Abpfiff des Duells zwischen ASC Götzendorf Oranjezz und USC Perchtoldsdorf in der 1. Klasse Ost fiel die Bilanz von Thomas Siegl kurz, klar und positiv aus. Auf die Frage, ob das Endergebnis gerecht sei, sagte er: „Ja.“ Der Abend war lange offen – zur Pause stand es 0:0 –, ehe Götzendorf nach der Halbzeit das Kommando übernahm und die Partie entschlossen auf seine Seite zog. „Möchte der Mannschaft gratulieren zum 3:1-Sieg, zum Auftaktsieg“, betonte der Obmann.

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Siegl beschrieb den Charakter des Spiels als robust: „Eher körperlich hart.“ Taktisch blieben die Gastgeber beim Matchplan: „Wir sind beim ursprünglichen Plan geblieben.“ Zum Kräfteverhältnis meinte er: „Ballbesitz 50:50 – das spiegelt den Spielverlauf wider.“ Unterm Strich stand für ihn ein verdienter Auftakterfolg.
Nach dem 0:0 zur Halbzeit sorgte ein Doppelschlag zwischen der 57. und 63. Minute durch Soma Lörinczy für die Weichenstellung. In der 72. Minute legte Lörinczy nach, schnürte damit im zweiten Durchgang den Hattrick und stellte auf 3:0. Der USC Perchtoldsdorf verkürzte in der 87. Minute auf 3:1 durch Lazar Erak. In der Schlussphase sah Florian Anderle in der 94. Minute die Gelb-Rote Karte. Insgesamt lief die Partie über 95 Minuten inklusive fünf Minuten Nachspielzeit. Zu Standards und Defensivarbeit sagte Siegl: „Defensiv haben wir sehr gut verteidigt und offensiv haben wir das dritte Tor geschossen.“
Im Chancenvergleich sah Siegl Vorteile für seine Mannschaft: „Auf unserer Seite fünf große Torchancen, beim Gegner zwei.“ Auch das ausgeglichene Ballbesitzbild (50:50) passte zu einer Partie, die nach der Pause über Zweikampfhärte und Effizienz entschieden wurde. Mit Blick nach vorne blieb der Obmann realistisch: „Das nächste Spiel wird schwierig, weil wir auswärts spielen.“ Seine Botschaft ans Team blieb klar und wertschätzend: „Möchte der Mannschaft gratulieren zum 3:1-Sieg, zum Auftaktsieg.“