In der 1. Klasse Ost hat SC Achau beim ASK Kaltenleutgeben einen 3:2-Auswärtssieg geholt. Nach einer lange klaren Partie wurde es in der Schlussphase noch einmal eng, weil aus einer 3:0-Führung nur ein Tor Vorsprung übrig blieb. Trainer Helmut Vogel sah seine Mannschaft dennoch über weite Strecken klar am Drücker und sagte nach dem Schlusspfiff: „Wir hatten das Spiel von der ersten Minute an wirklich unter Kontrolle.“

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Auf schwierigem Geläuf fand SC Achau nach Vogels Eindruck sofort in die Partie. Der Trainer sprach von einem Spiel, das seine Mannschaft lange Zeit sauber im Griff hatte, obwohl die Platzverhältnisse wenig entgegenkamen. „Wir hatten das Spiel von der ersten Minute an wirklich unter Kontrolle“, sagte Vogel und sah vor allem im ersten Durchgang eine sehr starke Vorstellung seiner Elf. Der Lohn kam spät, aber noch vor der Pause doppelt: In der 41. Minute traf Samir Mesanovic zum 0:1, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte legte er das 0:2 nach. Für Vogel war genau diese Phase entscheidend: „Der wichtigste Moment war, dass wir rechtzeitig das 1:0 gemacht und vor der Pause das 2:0 draufgesetzt haben.“
Besonders angetan war der Achau-Coach von der Art, wie seine Mannschaft zu den Treffern kam. „Vor allem die ersten zwei Tore sind wunderschön gefallen“, sagte Vogel. Beim 0:1 hob er eine Aktion über das Mittelfeld hervor, ehe Stefan Hackl den Ball zu Samir Mesanovic brachte und dieser erfolgreich abschloss. Auch dem zweiten Treffer stellte Vogel ein dickes Lob aus, weil SC Achau die Situation erneut sauber zu Ende spielte. Direkt nach dem Seitenwechsel folgte dann der nächste Schritt: In der 51. Minute machte Samir Mesanovic mit seinem dritten Tor des Abends das 0:3. Dass es so weit kommen konnte, erklärte Vogel mit der Arbeit seiner Mannschaft im Zentrum: „Wir waren kompakt, haben sehr gut nach vorne gespielt, den Gegner im Griff gehabt und das Mittelfeld dominiert.“
Bis weit in die zweite Hälfte hinein schien der Auswärtssieg damit in ruhigen Bahnen zu verlaufen. Dann kam ASK Kaltenleutgeben aber noch einmal heran. Zunächst verkürzte Philipp Lukas in der 74. Minute auf 1:3, acht Minuten später stellte Michael Krutsch auf 2:3. Vogel passte es nicht, dass seine Mannschaft nach der klaren Führung noch einmal zwei Gegentreffer hinnehmen musste. Er sprach von zwei zu einfachen Toren und verwies darauf, dass beide Treffer nach Standards gefallen seien. „Da waren wir viel zu grün hinter den Ohren“, meinte der Trainer offen. Gerade weil SC Achau das Spiel davor so lange kontrolliert hatte, fiel dieser Abschnitt für ihn besonders ins Gewicht.
Trotz des späten Zusammenschmelzens der Führung überwog beim SC Achau nach dem Schlusspfiff das Positive. Nach drei Runden hält die Mannschaft bei sechs Punkten, und genau das nahm Vogel auch als wichtigste Erkenntnis mit. „Wir sind total im Soll. Wir haben aus drei Spielen sechs Punkte“, sagte der Trainer. Gleichzeitig schob er nach, dass der gelungene Start kein Grund sei, sich zurückzulehnen. „Ich glaube, wir sind jetzt in der Liga angekommen, müssen aber weiter von Spiel zu Spiel schauen.“ Die Richtung stimmt für ihn also, nur ein Punkt bleibt als klare Aufgabe für die nächsten Wochen: „Das Einzige, was wir abstellen müssen, sind zu billige Gegentore.“ Vogel sieht darin aber keinen Rückschritt, sondern einen Teil der Lernphase seiner Mannschaft.